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»Wiener Salondame? Ein Albtraum!«
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Ausstellungseröffnung am 29.11.: »Wiener Salondame? Ein Albtraum!« Lotte Tobisch – Charme, Engagement, Courage

Lotte Tobisch-Labotýn (1926–2019) gilt als Inbegriff des geistreichen Charmes, der unprätentiösen Eleganz und der beherzten Courage und zählte über Jahrzehnte hinweg zu den prägenden Persönlichkeiten des Wiener Gesellschafts- und Kulturlebens. Auf ihren eigenen Wunsch hin gelangte 2019 ein Teil ihres schriftlichen Nachlasses als Schenkung an die Wienbibliothek im Rathaus, der nun im Rahmen der Ausstellung Licht auf bekannte und weniger bekannte Aspekte des Lebens dieser Grande Dame wirft. In sieben Stationen mit knapp 300, oft erstmals gezeigten Exponaten sowie Audio- und Filmaufnahmen entsteht ein facettenreiches Porträt, das Tobischs vielfältigen Lebensweg von der Kindheit über ihre Schauspielkarriere, ihr privates und berufliches Netzwerk, ihre erfolgreiche Patronanz des Wiener Opernballs wie ihr langjähriges karitatives Engagement nachzeichnet. Weiterlesen

Objekt des Monats November 2022: Ein kompromittierender Brief an Carl Michael Ziehrer

Am 14. November 2022 jährt sich der Todestag Carl Michael Ziehrers (1843–1922), des letzten k. k. Hofball-Musikdirektors. Seine glänzende Karriere hatte aber auch eine dunkle Seite. Bis heute wollen die Gerüchte nicht verstummen, dass nicht alles, was unter seinem Namen veröffentlicht wurde, auch tatsächlich aus seiner Feder stammt. Ein bislang nicht beachteter Entwurf eines Briefs seines einstigen Lehrers Johann Emerich Hasel (1828–1900) an ihn liefert nun den Beweis.
1863 trennten sich die Brüder Strauss im Streit von ihrem Verleger Carl Haslinger und wechselten zur Konkurrenz. Auf der Suche nach Ersatz für seine Zugpferde stieß Haslinger auf den talentvollen jungen Ziehrer, der sich mit eigenen kleinen Kompositionen in Wiener Salons hören ließ. Ein ganzes Orchester zu befehligen und dieses mit eigenen Kompositionen zu versorgen war jedoch eine andere Sache ... Weiterlesen

Schreiben Sie Geschichte! Crowdsourcing-Aktion "Briefe 1914–1919"

In der aktuellen Crowdsourcing-Aktion können Sie in die Welt der Jahre 1914–1919 eintauchen, indem Sie uns bei der inhaltlichen Erschließung unserer Briefe, Postkarten und anderen Korrespondenzen unterstützen. Die Handschriften ermöglichen einen einzigartigen Einblick in das Wiener Alltagsleben dieser von Krieg und Umbrüchen gezeichneten Jahre. Gemeinsam kann es uns gelingen, diese historisch wertvollen Dokumente für alle Interessierten nicht nur frei zugänglich, sondern auch les- und verstehbar zu machen. Die von Ihnen erstellten Transkriptionen werden nach Abschluss des Projekts in unsere digitale Bibliothek integriert und sind dann jederzeit abrufbar und durchsuchbar. ... Weiterlesen

Neuerwerbungen: Von A(stesanus) bis Z(eitung)

Vor Kurzem konnte die „Canones poenitentiales“ des piemontesischen Kirchenrechtlers Astesanus de Ast, gedruckt um 1496 in der Werkstatt des ersten in Wien ansässigen Buchdruckers Johann Winterburger, angekauft werden. Das Exemplar stammt aus der Sammlung des Wiesbadener Rechtsanwalts Dr. Detlef Mauss und bereichert nun unsere kleine, aber feine Inkunabelsammlung. Auch unser Verständnis der Zeitungslandschaft des josephinischen Jahrzehnts konnte durch einen Ankauf bereichert werden. Die bislang in Privatbesitz befindlichen Nummern der „Wiener Nachrichten“ (Juli 1789) sowie der „Wiener Fama“ (September 1785) waren zwar bibliographisch bekannt, befinden sich nun aber erstmals in öffentlicher Hand ... Weiterlesen

 

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