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Crowdsourcing-Aktion: Briefe 1914-1919
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Neue Crowdsourcing-Plattform und die "Briefe 1914–1919": Schreiben Sie Geschichte!

Auf der neuen Crowdsourcing-Plattform crowdsourcing.wien von Wien Museum und Wienbibliothek im Rathaus laden wir Sie ein, gemeinsam die Geschichten der Stadt zu entdecken. Ab sofort können Sie dort in die Welt der Jahre 1914-1919 eintauchen, indem Sie uns bei der inhaltlichen Erschließung unserer Briefe, Postkarten und anderen Korrespondenzen unterstützen. Die Handschriften ermöglichen einen einzigartigen Einblick in das Wiener Alltagsleben dieser von Krieg und Umbrüchen gezeichneten Jahre. Gemeinsam kann es uns gelingen, diese historisch wertvollen Dokumente für alle Interessierten nicht nur frei zugänglich, sondern auch les- und verstehbar zu machen. Die von Ihnen erstellten Transkriptionen werden nach Abschluss des Crowdsourcing-Projekts in unsere digitale Bibliothek integriert und sind dann jederzeit abrufbar und durchsuchbar. Weiterlesen

Objekt des Monats August 2022: Hugo Bettauer an Oskar Samek

Hugo Bettauer (1872-1925), dessen Geburtstag am 18. August zum 150. Mal wiederkehrt, stieß in seinem Leben mehrfach gehörig mit Karl Kraus (1874-1936) zusammen. Ihre alte Bekanntschaft seit den gemeinsamen Tagen am Franz-Josephs-Gymnasium im Wien stellte keineswegs ein Hindernis für spätere Kalamitäten dar. Der Brief Bettauers an Samek vom 19. Dezember 1922 stammt aus der umfangreichen Sammlung von Prozessakten Oskar Samek / Karl Kraus (ZPH 1545) aus den Handschriftenbeständen der Wienbibliothek im Rathaus. Er zeugt von einer dieser Auseinandersetzungen, die auch juristische Folgen hatte.
Bettauer arbeitete als selbständiger Romanautor, verfasste Drehbücher und gab ein lebensreformerisches Magazin heraus.  Bettauers Wochenschrift rief aufgrund der liberalen und aufgeklärten Haltung zu Sexualität, Erotik, Geburtenkontrolle oder homosexuellen Lebensformen heftige Proteststürme konservativer ... Weiterlesen

Die Hochzeit von Auschwitz. Der Nachlass des Widerstandskämpfers Rudolf Friemel

Obwohl der Wiener Rudolf Friemel (1907–1944) zu den herausragendsten österreichischen Auschwitz-Häftlingen zählte und seine Biografie ein wichtiges Zeugnis des politischen Engagements gegen den Faschismus ist, war seine Geschichte lange nur wenigen bekannt. Erst 2002 wurde seiner Person durch Erich Hackls Buch »Die Hochzeit von Auschwitz. Eine Begebenheit« eine breite öffentliche Wahrnehmung zuteil. Vor kurzem wurde der Nachlass Friemels an die Wienbibliothek im Rathaus übergeben: Eine Ausstellung (ab 1. Juli) erinnert nun mit den wichtigsten Briefen, Fotografien und Lebensdokumenten an den kommunistischen Widerstandskämpfer. ... Weiterlesen

Neuerwerbungen: Von A(stesanus) bis Z(eitung)

Vor Kurzem konnte die „Canones poenitentiales“ des piemontesischen Kirchenrechtlers Astesanus de Ast, gedruckt um 1496 in der Werkstatt des ersten in Wien ansässigen Buchdruckers Johann Winterburger, angekauft werden. Das Exemplar stammt aus der Sammlung des Wiesbadener Rechtsanwalts Dr. Detlef Mauss und bereichert nun unsere kleine, aber feine Inkunabelsammlung. Auch unser Verständnis der Zeitungslandschaft des josephinischen Jahrzehnts konnte durch einen Ankauf bereichert werden. Die bislang in Privatbesitz befindlichen Nummern der „Wiener Nachrichten“ (Juli 1789) sowie der „Wiener Fama“ (September 1785) waren zwar bibliographisch bekannt, befinden sich nun aber erstmals in öffentlicher Hand ... Weiterlesen

 

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