Aktuelle Infos

** DER LESESAAL IST EINGESCHRÄNKT GEÖFFNET – EINLASS NUR MIT RESERVIERUNG **  //  ** DIE AUSSTELLUNG "BEETHOVEN UND SEINE VERLEGER" ÖFFNET MIT 6.7. **

Hier können Sie sich Ihren Forschungsleseplatz reservieren

Ausführliche akutelle Informationen zu unseren Benützungsmöglichkeiten finden Sie hier

Zur Katalogübersicht

Digitale Bibliothek
Digitale Sammlungen
Weiter zu mehr Information. Link wird in neuem Fenster/TAB geöffnet

Wien Geschichte Wiki

Wien Geschichte Wiki

Im Lesesaal mit:
Weiter zu mehr Information. Link wird in neuem Fenster/TAB geöffnet

Ausstellungen

Sie sind in:

Sie sind hier

Kampf der Cholera

Ermahnungs-Worte gegen die Cholera morbus

Erst um das Jahr 1830 erreichte die als "Brechruhr" bekannte Cholera von Indien ausgehend Europa. Anders als ihre epidemischen Vorgängerinnen, wie Pest oder Grippe, schaffte es die Cholera aber nicht, die Europäer in Angst und Schrecken zu versetzen: das aufgeklärte Zeitalter der Wissenschaft war längst angebrochen, und anstatt in religiösen Fanatismus auszubrechen, suchten die Mediziner nach den Ursachen der Krankheit und antworteten mit einer Fülle medizinischer Publikationen und Ratgebern.

In diesem Kontext ist das Konvolut von Kleinschriften zu sehen, das nun seinen Weg in die Wienbibliothek gefunden hat. Neben den abgebildeten "Ermahnungs-Worten" von Anton Zhuber ist dabei besonders auf eine "Anleitung, wie sich gegen die morgenländische Brechruhr zu verwahren sey", einen in mehreren Verlagen gedruckten Erlebnisbericht des Pfarrers von Tisza-Bábolna sowie die Beilage zum "Österreichischen Volksfreund Nr. 77" aus dem Jahr 1854 hinzuweisen, der ein "vielfach erprobtes Volksmittel gegen die epidemische Brechruhr" verspricht.

Archiv der Neuerwerbungen 2011