Die Benutzung der Bibliothek ist nur mit bestätigter Reservierung möglich

Ab 14. September 2020 ist der Lesesaal von 9:00 bis 12:00 Uhr und von 14:00 bis 17:00 Uhr für Forscherinnen und Forscher geöffnet.

Das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes ist beim Betreten der Wienbibliothek im Rathaus erforderlich.

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Handschriftensammlung

Die Handschriftensammlung besitzt bedeutende Bestände zur österreichischen Kulturgeschichte ab etwa 1750 bis heute. Gesammelt werden Werkmanuskripte, Briefe, Lebensdokumente und private Archivmaterialien aus dem kulturellen, wissenschaftlichen und politischen Leben Wiens.

Bestand

1878 schenkte Katharina Fröhlich der Stadt Wien den Nachlass von Franz Grillparzer, dadurch wurde der Grundstein der Sammlung gelegt. Die Handschriftensammlung besitzt bedeutende Bestände zur österreichischen Kulturgeschichte ab etwa 1750 bis heute. Gesammelt werden Werkmanuskripte, Briefe, Lebensdokumente und private Archivmaterialien aus dem kulturellen, wissenschaftlichen und politischen Leben Wiens. Die Handschriftensammlung verwahrt etwa 250.000 katalogisierte Autographen sowie rund 1060 Nachlässe, Vorlässe, Archive und Sammlungen.

Besondere Bedeutung haben die Bestände von Ferdinand Raimund, Johann Nestroy, Anastasius Grün, Marie von Ebner-Eschenbach, Ferdinand von Saar, Ludwig Anzengruber, Karl Kraus, Friedrich Torberg, Hans Weigel, Gerhard Fritsch, H. C. Artmann, Friederike Mayröcker, Helmut Eisendle und Wolfgang Bauer.

Zudem verfügt die Sammlung über wichtige Theatralia (Max Reinhardt, Berthold Viertel, Hans Moser, Helmut Qualtinger, Archiv des Volkstheaters Wien) sowie zahlreiche Autographen von Musikern (Franz Schubert, Johann Strauss, Alban Berg, Ernst Krenek), bildenden und darstellenden Künstlern (Rudolf von Alt, Egon Schiele, Alexander Girardi), Architekten (Adolf Loos), Publizisten (Günther Nenning), Wissenschaftlern (August Sauer, Eduard Castle, Kurt Gödel) und Politikern (Karl Renner, Viktor Matejka).

Benützung

  • Die Bestände können im Online-Katalog recherchiert werden.
  • Im Regelfall erhält jede(r) LeserIn für die Benützung jeweils nur eine Autographenmappe, eine gebundene Handschrift oder eine Archivbox.
  • Reproduktionen sind grundsätzlich möglich, sofern urheberrechtlich oder konservatorisch nichts dagegen spricht, sind jedoch generell auf eine Höchstzahl von 50 Kopien beschränkt. Kopien oder Scans können von den LeserInnen nicht selbst angefertigt werden, sondern müssen in Auftrag gegeben werden.
  • Eine Entlehnung ist in keinem Fall möglich.
  • Vorgemerkte Materialien liegen zwei Wochen lang bereit.

Einzelautographen

  • Die Reservierung erfolgt über den Online-Katalog.
  • Es können maximal 20 Einzelautographen für die Benützung reserviert werden. Bestellungen, die bis 15 Uhr vorgenommen werden, liegen am darauf folgenden Tag ab 9 Uhr bereit. Jene, die nach 15 Uhr einlangen, stehen am übernächsten Tag ab 9 Uhr zur Verfügung.

Größere Bestände

Nicht einzeln katalogisierte Bestände (z.B. Nachlässe, Sammlungen) können mehrheitlich  ebenfalls über den Online-Katalog bestellt werden (maximal 10 Archivboxen).

Bei Beständen, die nicht über den Online-Katalog bestellbar sind, ist eine Kontaktaufnahme mit den MitarbeiterInnen der Handschriftensammlung erforderlich.

Nachlässe können sowohl über das Nachlassverzeichnis als auch über den Online-Katalog recherchiert werden.

Leitung

Dr. Marcel Atze
Tel.: +43 1 4000-84941
E-Mail: marcel.atze@wienbibliothek.at