Bestandsumsiedelung
Ab 2. April 2024 wird ein Teil unserer Bibliotheksbestände in ein Außendepot übersiedelt. Diese Bestände stehen deshalb für rund zwei Monate leider nicht zur Verfügung und können in dieser Zeit auch nicht bestellt werden. Sie erkennen die nicht verfügbaren Bestände an der Kennzeichnung "Außendepot – wegen Übersiedlung derzeit nicht bestellbar" in unserem Katalog. Wir bitten um Ihr Verständnis!

Sie sind in:
Die Zerstörung der Demokratie. Österreich, März 1933 bis Februar 1934
Watschenkonzert, Karikatur von F. Redl in der belletristischen Beilage „Die Sonntags-Zeit“ zur Zeitschrift Die Zeit vom 6. April

Webausstellung: Die Zerstörung der Demokratie. Österreich, März 1933 bis Februar 1934

Die Ausstellung „Die Zerstörung der Demokratie. Österreich, März 1933 bis Februar 1934“ endete Mitte Februar. Basierend darauf präsentieren wir nun unsere erste Webausstellung. Mit der Ausschaltung des Parlaments begann im März 1933 die Zerstörung der Ersten Republik. Die so beginnende Umwandlung Österreichs in einen autoritären Staat mit faschistischem Zuschnitt kam keineswegs plötzlich und verlief vorerst weder laut noch kämpferisch. Schrittweise, stets unter dem Anschein der Legalität, schaltete die Regierung Dollfuß zwischen März 1933 und Februar 1934 die Einrichtungen der Demokratie aus. Weiterlesen

Blog: Das Watschenkonzert von 1913 in Wien

„Sie sind ein weltberühmter Mann worden!“ Mit diesen Worten endet eine Postkarte vom 5. April 1913 des Komponisten und Dirigenten Arnold Schönberg an den damals 24-jährigen Obmann des Akademischen Verbands für Literatur und Musik Erhard Buschbeck. Schönberg bezieht sich dabei auf eine Ohrfeige, die Buschbeck wenige Tage vorher während eines Konzertes im Wiener Musikvereinssaal dem Arzt Viktor Albert verpasst haben soll und die seither die internationale Presse beschäftigte. Bis heute ist dieses Orchesterkonzert, das am 31. März 1913 unter der Leitung von Arnold Schönberg stattfand und eines der größten Skandale im Wiener Musikleben auslöste, als sogenanntes Watschenkonzert bekannt.  Weiterlesen

150. Geburtstag von Karl Kraus

Der 150. Geburtstag von Karl Kraus und die Eröffnung der Ausstellung "Das Familienleben ist ein Eingriff in das Privatleben – Die Familie des Satirikers Karl Kraus" (ab 26. April 2024) ist auch Auftakt für die wiener hefte, eine neue Publikationsreihe, mit der sich die Wienbibliothek im Rathaus einmal mehr der Vermittlung und Präsentation ihrer vielfältigen Bestände widmet. Die erste Ausgabe stellt Karl Kraus in den Mittelpunkt und geht der Bedeutung von Herkunft, Familie, Sprache und Erinnerung nach. Veröffentlicht wird erstmals ein Ausschnitt aus der Fragment gebliebenen Kraus-Biografie von Sophie Schick (1914–1995), die maßgeblichen Anteil am Aufbau des Karl Kraus-Archivs der Wienbibliothek im Rathaus hatte. Weiterlesen

Wienbibliothek Digital: 100.000 Korrespondenzen online

Ein Schwerpunkt der Wienbibliothek im Rathaus ist die laufende Digitalisierung von Briefen, Postkarten und anderen Korrespondenzen. Nun wurde die Marke von 100.000 digitalisierten Korrespondenzen erreicht und es stehen nun Schriftstücke von Verfasser*innen mit dem Familiennamen A bis M zur Verfügung. Bis 2026 wird sich der Bestand auf rund 160.000 Digitalisate erhöhen. Die Entstehungszeit der Korrespondenzen reicht vom 16. Jahrhundert bis zur Urheberrechtsgrenze 1953, wobei vor allem aus der Zeit bis Mitte des 19. Jahrhunderts sehr viele Dokumente erhalten sind. Recherchiert werden kann über verschiedene Sucheinstiege, etwa nach Datum mittels Kalenderfunktion oder nach Briefempfänger*in bzw. –adressat*in. Weiterlesen