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handgeschriebener Brief von Fürst Nikolaus Galitzin an Ludwig van Beethoven, mit Siegel
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Aktuelle Schließzeiten

Am 23. September sowie am 10., 15. und 30. Oktober schließt der Lesesaal aufgrund einer Veranstaltung um 17 Uhr. (Musik-)Handschriften und Nachlässe können deswegen nur bis 17 Uhr benützt werden. Für die restlichen Bestände werden Ersatzleseplätze zur Verfügung gestellt.

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"Muss in jedem Film gesungen werden?" - Bemerkungen zum Schlager im frühen Tonfilm

Aus der Forschungswerkstatt

Coversujet "100% Schlager. Großes Potpourri" von Nico Dostal, Berlin,Wien 1930. Titelillustration von Willy Herzig.

Begleitveranstaltung im Rahmen der laufenden Ausstellung »100% Schlager« Wiener machen Schlager 1918-1938

Ort und Zeit

Donnerstag, 21. Februar 2019, 17:00 Uhr
Musiksammlung der Wienbibliothek, Loos-Räume
Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien

Zur Veranstaltung

Seit der Etablierung des Lichttonverfahrens Anfang der 1930er Jahre war die Filmindustrie darum bemüht, Lieder von der Populärmusik bis hin zu Operette und Oper auf die Leinwand zu bringen. Erste Versuche dazu hatte es bereits während der Stummfilmzeit gegeben. Die Musik sollte dabei nicht bloß untermalend, sondern als bestimmendes Mittel in Filmen eingesetzt werden, das bei Bedarf auch vor die Handlung gesetzt werden konnte.

Operetten- und Schlagerkomponisten begannen für das neue Medium zu arbeiten, Opernsänger wie Richard Tauber oder Jan Kiepura wurden zu Leinwandstars. Der Siegeszug des Tonfilms stieß auf Begeisterung, aber auch auf Ablehnung. Manche fürchteten, die kunstvolle Bildsprache des Stummfilms werde durch den inflationären Einsatz von Ton und Musik verschwinden. Schauspielkarrieren zerbrachen, viele Filmschaffende, darunter Charlie Chaplin, weigerten sich lange Zeit, für den Tonfilme zu arbeiten. Gleichzeitig entstanden frühe Meisterwerke musikalischer Unterhaltungskultur.

In "Muss in jedem Film gesungen werden?" wird eine Zeitreise unternommen, in der das Publikum aus einer Zeit der tonalen Reizüberflutung in eine Epoche zurückgeführt wird, in der die Entwicklung von Stumm- zum Tonfilm unsere Hörgewohnheiten für immer veränderte.

Programm

Begrüßung
Wolfgang Stanicek, Kurator der Ausstellung 
Vortrag
Günter Krenn, Filmhistoriker

Um 16:00 Uhr findet eine Führung mit Kurator Wolfgang Stanicek durch die Ausstellung »100% Schlager« Wiener machen Schlager 1918-1938 statt.

Informationen

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation der Wienbibliothek mit dem Österreichischen Filmmuseum.

Eintritt frei! Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung unter oeffentlichkeitsarbeit [at] wienbibliothek [dot] at oder +43 1 4000-84926.

Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen, die im Rahmen der Veranstaltungen entstehen, zu.