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handgeschriebener Brief von Fürst Nikolaus Galitzin an Ludwig van Beethoven, mit Siegel
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Aktuelle Schließzeiten

Am 23. September sowie am 10., 15. und 30. Oktober schließt der Lesesaal aufgrund einer Veranstaltung um 17 Uhr. (Musik-)Handschriften und Nachlässe können deswegen nur bis 17 Uhr benützt werden. Für die restlichen Bestände werden Ersatzleseplätze zur Verfügung gestellt.

Ausstellungen

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Anton Kuh und Karl Kraus

Vortrag und Diskussion

Karikatur von Anton Kuh, Süddeutsche Sonntagspost, Jg. 5, Nr. 22, 31.5.1931.

Begleitveranstaltung im Rahmen der Ausstellung "Geist versus Zeitgeist: Karl Kraus in der Ersten Republik"

Ort und Zeit

Donnerstag, 14. März 2019, 19:00 Uhr
Lesesaal der Wienbibliothek im Rathaus
Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse,
Stiege 6 (Glaslift), 1. Stock, 1010 Wien

Zur Veranstaltung

"Auf Anton Kuhs Angriffe habe Karl Kraus nie anders reagiert denn mit gerichtlichen Klagen; Kuh gehöre zu den wenigen, mit denen Kraus sich in der 'Fackel' nicht abgegeben habe; Kuh wäre gern dieselbe 'Instanz' gewesen wie Kraus: alles Humbug, aber nachgeplappert bis heute. Nicht nur die 'Krausianer', für die jedes Wort des Meisters aus dem Dornbusch gesprochen und also geoffenbarte Wahrheit ist, beten das ungeprüft nach, sondern auch Karl-Kraus-Philologen – weil sie 'seine Stil-, seine Selbstdeutungsgrenzen nicht verlassen', wie Anton Kuh 1925 schon feststellte. Anders gesagt, weil sie Kraus immer nur reproduzierend exegieren."

So bringt der Wiener Publizist Walter Schübler, der sich seit zwölf Jahren mit Werk und Vita Anton Kuhs beschäftigt, den "Wissensstand" polemisch auf den Punkt. Eine genaue Lektüre der "Fackel" sowie die Kenntnisnahme von Anton Kuhs Beiträgen zur Causa ergibt ein völlig anderes Bild. Das wird Schübler ganz entgegen dem Kuh’schen Lebensmotto "Nur nicht gleich sachlich werden! Es geht ja auch persönlich" zunächst referierend vermitteln. Im Anschluss wird ein Gespräch mit dem Innsbrucker Germanisten Sigurd Paul Scheichl Gelegenheit bieten, der Frage nachzugehen, was von Kraus’ Nimbus übrigbleibt, wenn man dessen Selbstdeutungsgrenzen verlässt.

Programm

Begrüßung und Moderation
Katharina Prager, wissenschaftliche Mitarbeiterin des Ludwig Boltzmann Instituts für Geschichte und Theorie der Biografie an der Wienbibliothek im Rathaus
Einführung in die Thematik
Walter Schübler, Literaturwissenschaftler
Diskussion
Walter Schübler
Sigurd Paul Scheichl, Literaturwissenschaftler

Anschließend Brot & Wein

Informationen

Eintritt frei! Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung unter oeffentlichkeitsarbeit [at] wienbibliothek [dot] at oder +43 1 4000-84926.

Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen, die im Rahmen der Veranstaltungen entstehen, zu.