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Nachlass des Bambi-Autors Felix Salten nun im Besitz der Wienbibliothek im Rathaus

Bibliotheksdirektorin Sylvia Mattl-Wurm (links) und Mitarbeiterin Kyra Waldner freuen sich gemeinsam mit Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny über den sensationellen Nachlass des Bambi-Autors. Foto: Kromus / PID

Wien, 1. Oktober 2015. Die Wienbibliothek im Rathaus hat kürzlich den Nachlass des österreichischen Exilschriftstellers Felix Salten (1869-1945) erworben. Der Bestand befand sich bis dato in Zürich im Besitz der Enkelin Lea Wyler. Im Nachlass sind zahlreiche, zum Teil unveröffentlichte Werke enthalten, vor allem Arbeiten, die nach 1938/1939 entstanden sind. Zu den unpublizierten Schriften zählt ein 65 Seiten umfassendes Originaltyposkript mit dem Titel "Erinnerungen" mit eigenhändigen Korrekturen des Autors. Die früheren Manuskripte von "Bambi" und "Josefine Mutzenbacher", für die Salten berühmt ist, sind im Bestand leider nicht überliefert und gelten weiterhin als verschollen.

Sensationelle Briefdokumente aus dem Umfeld der Gruppe "Jung-Wien"

Eine veritable Sensation sind die im Nachlass enthaltenen Briefe: Abgesehen von der umfangreichen Familienkorrespondenz mit der Ehefrau Ottilie (1868-1942) sowie mit den Kindern Anna Katharina (1904-1977) und Paul (1903-1937) finden sich große und inhaltsreiche Konvolute von Schriftstücken aus der Feder der Autoren der Gruppe "Jung-Wien" wie Peter Altenberg, Raoul Auernheimer, Hermann Bahr, Richard Beer-Hofmann, Felix Dörmann, Hugo von Hofmannsthal, Karl Kraus, Arthur Schnitzler, Jakob Wassermann und Stefan Zweig. Darüber hinaus sind in großen Mengen Briefe von Otto Julius Bierbaum, Max Brod, Sigmund Freud, Egon Friedell, Gerhard Hauptmann, Heinrich und Thomas Mann, Robert Musil, Joseph Roth, Grete von Urbanitzky und Bertha Zuckerkandl überliefert, um nur einige Beispiele zu nennen. Auch Briefe von Felix Salten selbst sind erhalten, unter anderem finden sich 37 eigenhändige Briefe an die Verlegersgattin Hedwig Fischer.

Lebensdokumente und Fotosammlung von Felix Salten

Herausragend sind auch die zahlreichen Lebensdokumente, darunter Tage- und Adressbücher sowie Kalender und Fotografien. Ein 70 Seiten umfassendes Tagebuch beschreibt ausführlich eine Italienreise im Jahr 1902. Die Fotosammlung enthält nicht nur Fotografien von Freunden und Bekannten aus namhaften Ateliers, sondern auch von Salten selbst aufgenommene Motive.