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Veranstaltungen & Ausstellungen

Ein Nachmittag mit Marie-Thérèse Kerschbaumer

Marie-Thérèse Kerschbaumer gehört zu den bedeutenden Stimmen der österreichischen Gegenwartsliteratur. In ihren Werken setzt sie sich eindringlich mit Erinnerung, Exil und den Nachwirkungen von Gewalt auseinander.

Zeit und Ort

Juni 02 2026
Dienstag, 17:00 Uhr

Lesesaal der Wienbibliothek 
Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse 2
Stiege 6, 1. Stock
1010 Wien

Anmeldung

Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.

Zur Anmeldung

Livestream

Der Link zum Livestream folgt.

Im Gespräch

Begrüßung:
Anita Eichinger
Direktorin der Wienbibliothek

Veronica Kaup-Hasler
Stadträtin für Kultur und Wissenschaft

Werkeinführung:
Martina Wörgötter
Leiterin des Stefan Zweig Zentrums Salzburg

Lesung:
Marie-Thérèse Kerschbaumer
Schriftstellerin 

Moderation: 
Wolfgang Straub
Wienbibliothek 

Über die Veranstaltung

Erinnerung, Zeitgeschichte und persönliche Erfahrung bilden die zentralen Koordinaten eines literarischen Werks, das sich über Jahrzehnte hinweg mit großer Genauigkeit und Beharrlichkeit entfaltet hat. Marie-Thérèse Kerschbaumers Prosa und Essays, aber auch ihre aus vielen Quellen schöpfende Lyrik erkundet individuelle Lebensgeschichten und historische Umbrüche in dem an Katastrophen und Verwerfungen reichen 20. Jahrhundert. Ihre Texte sind geprägt von einer konzentrierten, präzisen Sprache und einer besonderen Aufmerksamkeit für jene Bruchlinien, an denen sich persönliche Erinnerung und Sozialgeschichte begegnen.

Der literarische Vorlass der Autorin befindet sich in der Wienbibliothek im Rathaus, wo Manuskripte und Arbeitsmaterialien die Entstehung ihres Werks nachvollziehbar machen. Im Rahmen dieses Nachmittags liest Marie-Thérèse Kerschbaumer aus ihren Werken. Dabei werden gemeinsam mit Martina Wörgötter, die eine Werkeinführung gibt, die zentralen Themen und Entwicklungslinien in diesem vielgestaltigen Œuvre beleuchtet.