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Veranstaltungen & Ausstellungen

Wiener Vorlesung: Die Donauinsel. 21 Kilometer Freiraum

Diese Wiener Vorlesung beleuchtet nicht nur die komplexe Entstehungsgeschichte des Areals, sondern auch seine zentrale soziale und ökologische Bedeutung in der wachsenden und heißer werdenden Stadt von heute.

Die Donauinsel

Zeit und Ort

April 08 2026
Mittwoch, 19:00 Uhr

Wien Museum
Veranstaltungssaal
Karlsplatz 8
1040 Wien

Anmeldung

Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Livestream

Hier finden Sie den Link zum Livestream.

Gespräch

Begrüßung:
Veronica Kaup-Hasler
Stadträtin für Kultur und Wissenschaft
Matti Bunzl
Direktor des Wien Museums

Im Gespräch:
Bruno Domany
Ehemaliger Leiter der Koordinationsstelle Donaubereich Wien
Gertrud Haidvogl
Senior Scientist an der Universität für Bodenkultur Wien
Martina Nußbaumer
Kuratorin Wien Museum

Moderation:
Marlene Nowotny
Wissenschaftsjournalistin und Redakteurin bei Ö1

Zur Veranstaltung

Die Donauinsel wurde zwischen 1972 und 1988 zugleich mit der Neuen Donau erbaut, um Wien endgültig vor verheerenden Hochwasserereignissen zu schützen. Heute ist sie aus der Stadt nicht mehr wegzudenken: Mehr als 200.000 Menschen pro Tag verbringen im Sommer ihre Freizeit auf der 21 Kilometer langen und bis zu 250 Meter breiten Insel. Das war beim Startschuss für das Projekt im Jahr 1969 weder geplant noch vorhersehbar.

Diese Wiener Vorlesung beleuchtet nicht nur die komplexe Entstehungsgeschichte des Areals, sondern auch seine zentrale soziale und ökologische Bedeutung in der wachsenden und heißer werdenden Stadt von heute.

Bruno Domany Absolvent ist der Hochschule für Bodenkultur (BOKU), ehemaliger Leiter des Grünflächenreferats in der MA 18 – Stadtentwicklung und Stadtplanung und des Bereiches Räumliche Entwicklung in der MA 22 – Umweltschutz. Von 1976 bis 1992 war er Leiter der Koordinationsstelle Donaubereich Wien. Er hat viele Projekte zur Sicherung und Entwicklung von Grünräumen und zur Verbesserung der Umweltqualität im Großraum Wien initiiert.

Gertrud Haidvogl forscht und lehrt am Institut für Hydrobiologie und Gewässermanagement an der Universität für Bodenkultur. Sie beschäftigt sich mit Umweltgeschichte und historischer Ökologie. Im Mittelpunkt steht die Geschichte von Flüssen und deren Rolle für die Gesellschaft.

Martina Nußbaumer studierte Geschichte, Angewandte Kulturwissenschaften und Kulturmanagement in Graz und Edinburgh und ist seit 2008 Kuratorin im Wien Museum. Sie macht Ausstellungen, Publikationen und Radiosendungen (Ö1) zu Stadt- und Kulturgeschichte im 19., 20. und 21. Jahrhundert, Geschlechtergeschichte sowie zu Geschichts- und Identitätspolitik.

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