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Maskeraden. Eine Kulturgeschichte des Austrofaschismus | 18.04.2024

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Buchpräsentation

Maskeraden. Eine Kulturgeschichte des Austrofaschismus

Ort und Zeit

Donnerstag, 18. April 2024, 18.30 Uhr
Wien Museum
Karlsplatz 8, 1040 Wien

Vor Ort
Anmeldung über das Wien Museum

In Kooperation mit dem Wien Museum, der Österreichischen Gesellschaft für Literatur und dem Residenz Verlag.

Zur Veranstaltung

Nach der Ausschaltung des österreichischen Parlaments im März 1933 ging es Schlag auf Schlag. In Engelbert Dollfuß’ Traumgebilde des „autoritären, christlichen Ständestaates“ wurde ein politisch inkonsequenter Schlingerkurs eingeschlagen, der folglich im „Anschluss“ an das nationalsozialistische Deutschland mündete. Doch wie sah das Alltags- und Kulturleben zwischen 1933 und 1938 aus? Inmitten von Prozessionen der katholischen Kirche, Operettenseligkeit sowie Sport- und Technikbegeisterung glänzten die liberale Hochkultur und intellektuelle Mahner. Doch künstlerische Freiräume wurden immer mehr eingeschränkt, Rückzugsgebiete der Zivilgesellschaft eliminiert. Die Kulturgeschichte der Jahre 1933 bis 1938 stellt in einem breiten Panorama dar, wie das scheinbar Widersprüchliche zusammenpasste.

Programm

Im Gespräch

Alfred Pfoser, Kulturhistoriker
Béla Rásky, Historiker
Hermann Schlösser, Literaturwissenschaftler und Journalist

Moderation
Günter Kaindlstorfer, Journalist, Kulturkritiker und Autor

Buch-Informationen

Alfred Pfoser, Béla Rásky, Hermann Schlösser
Maskeraden. Eine Kulturgeschichte des Austrofaschismus
Residenz Verlag, 2024.
432 Seiten
ISBN: 9783701736133
EUR 38,-

Allgemeine Informationen

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