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Digitale Sammlungen
farbige Illustration, die einen Fiaker vor einer Holzhütte, umgeben von Wild, im Wald zeigt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Werner Michael Schwarz
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Aktuelle Schließzeiten

Vom 27. bis 29. Dezember ist keine Benützung der Handschriften und Musikhandschriften möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

Vom 2. bis 5. Jänner ist die Benützung der Handschriften und Musikhandschriften bis 15:30 Uhr möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

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Zwischen den Zeilen. Ein filmisches Portrait der Leserin und des Lesers

Stills aus dem Film "Zwischen den Zeilen" von Irene Hörndl und Andreas Reiterer

Ort und Zeit

22. Oktober 2010, 19 Uhr
Lesesaal der Wienbibliothek
Rathaus, Stiege 6, 1. Stock, 1010 Wien

Programm

Vortrag Lektüreszenen

Günther Stocker spricht über "Lektüreszenen. Was die moderne Literatur vom Lesen weiß". Die Anfänge der moder­nen Lesekultur in der zwei­ten Hälfte des 18. Jahrhunderts wur­den von einem aus­führ­li­chen und viel­ge­stal­ti­gen Diskurs über das Lesen beglei­tet, zahl­rei­che lesende Heldinnen und Helden bevöl­ker­ten damals die deutsch­spra­chige Literatur. In der moder­nen Mediengesellschaft befin­det sich die Lesekultur erneut im Umbruch, und wie­der zeigt sich die Literatur als her­vor­ra­gen­des Feld, um über die Kulturtechnik Lesen und ihren his­to­ri­schen Wandel nach­zu­den­ken. Anhand aus­ge­wähl­ter Beispiele soll in die­sem Vortrag ver­sucht wer­den, einen Zugang zu Dimensionen des Lesens her­zu­stel­len, die der tra­di­tio­nel­len Leseforschung ver­bor­gen bleiben.

Filmpräsentation

Im Zuge ihres Filmprojekts "Zwischen den Zeilen – ein Portrait der Leser" (Öster­reich, 2010) konnte die Germanistin und bil­dende Künstlerin Irene Hoerndl LeserInnen in sie­ben Bibliotheken in Wien und Niederösterreich dazu gewin­nen, eine von ihnen selbst gewählte Textstelle vor lau­fen­der Kamera vor­zu­le­sen und somit das Leseerlebnis mit der Regisseurin, dem Kameramann Andreas Reiterer und schließ­lich mit dem Publikum zu tei­len. Der Film geht der Frage nach, wie sich die Person des Lesers / der Leserin, der gele­sene Text und der Raum der Bibliothek gegen­sei­tig beeinflussen.