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Digitale Sammlungen
farbige Illustration, die einen Fiaker vor einer Holzhütte, umgeben von Wild, im Wald zeigt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Werner Michael Schwarz
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Aktuelle Schließzeiten

Vom 27. bis 29. Dezember ist keine Benützung der Handschriften und Musikhandschriften möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

Vom 2. bis 5. Jänner ist die Benützung der Handschriften und Musikhandschriften bis 15:30 Uhr möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

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Präsentation des "Sacontala"-Bandes im Rahmen der Neuen Schubert-Ausgabe

Ort und Zeit

2. Juni 2009, 17.30 Uhr
Musiksammlung der Wienbibliothek, Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien

Programm

  • Begrüßung: Thomas Aigner (Leiter der Musiksammlung Wienbibliothek)
  • Grußworte: Walburga Litschauer (Internationale Schubert-Gesellschaft)
  • Zur Quellenlage und zum Libretto: Thomas Aigner
  • Zur Fragmentedition: Christine Martin (Neue Schubert-Ausgabe, Tübingen)
  • Musikalisches Programm: Arie der Sacontala und Arie des Durwasas aus der Oper "Sacontala" von Franz Schubert (Musik) und Johann Philipp Neumann (Text). InterpretInnen: Veronika Groiss (Sopran), Russi Nikoff (Bariton), Reinhard Schmidt (Klavier)
  • anschließend Brot & Wein

Zur Neuen Schubert-Ausgabe

Die Neue Schubert-Ausgabe will einen Text bieten, der Wissenschaft und Praxis zugleich dienen soll. Im Vordergrund steht dabei das Bestreben, diesen Text auf der Basis eines Vergleichs aller erreichbarer Quellen zu erarbeiten, darüber hinaus das von Schubert Gemeinte deutlich zu machen, soweit sich dies aus den Quellen erschließen läßt, und zugleich die "Spiel-Regeln", mithin verlorene Selbstverständlichkeiten seiner Zeit, dem heutigen Spieler einsichtig und anwendbar zu machen.

Nähere Informationen:
Wiener Arbeitsstelle der Neuen Schubert-Ausgabe
Neue Schubert-Ausgabe
Schubert-Online

Sacontala

"Sacontala", eine Oper in drei Akten von Franz Schubert, basiert auf einem Drama des indischen Dramatikers Kalidasa (um 400 n. Chr.). Die Komposition ist über einen fragmentarischen Melodieentwurf nicht hinausgekommen. 2001 entdeckte Thomas Aigner, Leiter der Musiksammlung der Wienbibliothek, in einem Wiener Antiquariat das bis dahin verschollen geglaubte Libretto von Johann Philipp Neumann, der auch den Text zu Schuberts Deutscher Messe verfasste. Schubert funktionierte übrigens den Eingangschor aus "Sacontala", der eine rituelle Handlung in einem hinduistischen Tempelhain beschreibt, zum Eingangschor der Messe, "Wohin soll ich mich wenden", um.