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Digitale Sammlungen
farbige Illustration, die einen Fiaker vor einer Holzhütte, umgeben von Wild, im Wald zeigt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Werner Michael Schwarz
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Aktuelle Schließzeiten

Vom 27. bis 29. Dezember ist keine Benützung der Handschriften und Musikhandschriften möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

Vom 2. bis 5. Jänner ist die Benützung der Handschriften und Musikhandschriften bis 15:30 Uhr möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

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Lange Nacht der Museen 2016

Ort und Zeit

1. Oktober 2016, 18 bis 1 Uhr
Musiksammlung der Wienbibliothek, Loosräume
Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien
über den Lift im Hof barrierefrei zugänglich (bitte anläuten)

Programm

Die Musiksammlung zeigt aktuell die Ausstellung "Der Komponist Max Brand. Visionen, Brüche und die unstillbare Sehnsucht nach der elektronischen Oper", anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums des Max-Brand-Synthesizers (Moogtonium). In Kooperation mit dem Institut für Medienarchäologie (IMA).

von 18 bis 1 Uhr: Labor - Selbstgemachte Klangmaschinen

In einem offenen Workshop während der langen Nacht der Museen wird interessierten BesucherInnen Einblick in das Funktionieren und die Bauweise von elektronischen Klangmaschinen gegeben. Mit einfachen analogen Bausätzen kann jedeR einen eigenen Klangerzeuger bauen und mit nach Hause nehmen. Vorbilder für uns sind dabei DIY-Synthesizer wie die "Atari Punk Console" oder die "Cracklebox".

Vorkenntnisse und Löterfahrung sind nicht nötig, alles notwendige Material und Werkzeug wird bereitgestellt.

19, 21 und 23 Uhr; Vorführung Max Brand-Synthesizer

mit Elisabeth Schimana. Max Brand hinterließ eine wunderbare Maschine, den Max-Brand-Synthesizer, und viele offene Fragen zu seinem elektronischen Utopia. In den Vorführungen der Machine tauchen wir in dieses Utopia ein.

20 Uhr Konzert. Eine improvisierte Musik-Intervention

mit Tamara Wilhelm und Margarethe Maierhofer-Lischka. Eine improvisierte Musik-Intervention der Künstlerinnen bringt Elektronisches und Akustisches zu Gehör und zeigt die künstlerische Seite handgemachter Klangmaschinen.

22 Uhr Performance "Augenrauschen"

mit klaus filip und noid. In einer Performance verdichten die Künstler das Potential der seltsamen Anordung alltäglicher Gengenstände zu einem intensiven audiovisuellem Erlebnis

24 Uhr Konzert: All together

Mitternachtseinlage aller beteiligten KünstlerInnen

Lange Nacht der Museen

Bereits zum 17. Mal öffnen Museen, Galerien und Sammlungen ihre Türen für kulturinteressierte NachtschwärmerInnen. Tickets und Booklets erhalten die BesucherInnen online, ab Anfang September 2016 bei allen teilnehmenden Häusern im Vorverkauf sowie am Tag der Veranstaltung am "Treffpunkt Museum". Weitere Informationen auf der Website langenacht.orf.at.

Zur Ausstellung

Als Zeitgenosse von Arnold Schönberg und Kurt Weill war Max Brand (1896–1980) eine Figur zwischen Spätromantik, Futurismus und anbrechendem Elektronikzeitalter. Der Kulturbruch durch die Nationalsozialisten, vor denen er 1937 aus Wien floh und schließlich in Rio de Janeiro landete, setzte einer viel versprechenden Karriere als Opernkomponist ein Ende. 1940 siedelte er sich in New York an, wo er seinen Visionen einer elektronischen Musikmaschine für die Bühne nachging und das Moogtonium, ein an das Mixturtrautonium Oskar Salas angelehnter, von Robert A. Moog gebauter Synthesizer entstand. 1975 kehrte er nach Österreich zurück, wo er seinen Lebensabend in Langenzersdorf verbrachte. Seinen künstlerischen Nachlass vermachte er der Wienbibliothek im Rathaus, die anlässlich des 50-Jahre-Jubiläums des Max-Brand-Synthesizers (Moogtoniums), mit dessen Bau im Feber 1966 begonnen wurde, in Kooperation mit IMA Institut für Medienarchäologie die gegenständliche Ausstellung zeigt.

Max Brand und der Synthesizer.
Synthesizertechnik.
Schaltplan für einen VCO von Robert A. Moog
Grafische Notation einer Klangstruktur aus der Oper "Adam und Eva", 1961