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farbige Illustration, die einen Fiaker vor einer Holzhütte, umgeben von Wild, im Wald zeigt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Werner Michael Schwarz
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Aktuelle Schließzeiten

Vom 27. bis 29. Dezember ist keine Benützung der Handschriften und Musikhandschriften möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

Vom 2. bis 5. Jänner ist die Benützung der Handschriften und Musikhandschriften bis 15:30 Uhr möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

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Buchpräsentation Peter Payer: Wien - die Stadt und die Sinne. Reportagen und Feuilletons um 1900

Peter Payer (Hg.): Wien - die Stadt und die Sinne. Reportagen und Feuilletons um 1900. Wien: Löcker 2015

Ort und Zeit

13. April 2016, 19 Uhr
Lesesaal der Wienbibliothek, Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien
Zugang über Stiege 8, Lift, 1. Stock

Programm

  • Begrüßung: Alfred Pfoser, Wienbibliothek, und Alexander Lellek, Löcker Verlag
  • Im Gespräch: Peter Payer und Alfred Pfoser
  • Lesung: Peter Payer
  • Musik: Trio Lepschi - Stefan Slupetzky (Texte, Gesang, Säge); Martin Zrost (Komposition, Arrangement, Gesang, Gitarre, Klarinetten); Tomas Slupetzky (Gesang, Gitarre)
  • Anschließend Brot & Wein

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des Löcker Verlags mit der Wienbibliothek im Rathaus.

Zum Buch

"Der Mensch von heute muß tausend Dinge wissen, tausend Dinge gleichzeitig überdenken, tausend Sinneseindrücke, die auf ihn gleichzeitig einstürmen, verarbeiten. Ist er's nicht imstande, dann ist er seiner Zeit nicht gewachsen, er bleibt zurück und kommt - wenn überhaupt - als letzter ans Ziel." So beurteilte die liberale Wiener Tageszeitung "Die Zeit" im Jahr 1910 den steigenden Anpassungsdruck an das Leben in der Großstadt. Die tradierten Formen der Wahrnehmung waren auf dem Prüfstand und - ähnlich wie heute - in tiefgreifendem Umbruch begriffen.

Die Publikation zeigt beispielhaft Zusammenhänge zwischen urbaner Entwicklung und Sinneswahrnehmung auf. Dreißig ausgewählte Texte stellen die k. k. Reichshaupt- und Residenzstadt Wien nicht nur, wie meist üblich, von ihrer visuellen Seite vor, sie diskutieren darüber hinaus auch gleichberechtigt Fragen der Akustik, des Geruchs, des Geschmacks und der Haptik.

Unter den Autoren des Bandes finden sich so bekannte Journalisten wie Max Winter, Raoul Auernheimer und Eduard Pötzl neben zu Unrecht vergessenen Meistern des Wiener Feuilletons der Jahrhundertwende. Im ausführlichen Nachwort des Herausgebers werden Einblicke in die facettenreiche Sinnesgeschichte Wiens geboten. Die sozial und medial unterschiedlichen Wahrnehmungsweisen der metropolitanen Umwelt werden im zeitspezifischen Kontext erläutert und durch biografische Hintergründe der Autoren ergänzt.

Peter Payer (Hg.): Wien - die Stadt und die Sinne. Reportagen und Feuilletons um 1900
250 Seiten, EUR 22
Löcker Verlag 2015
ISBN 978-3-85409-770-9

Zur Person

Peter Payer, Jg. 1962, ist Historiker, Stadtforscher und Publizist. Er betreibt ein Büro für Stadtgeschichte und arbeitet als Kurator im Technischen Museum Wien. Vorstandsmitglied des Vereins für Geschichte der Stadt Wien und des Österreichischen Arbeitskreises für Stadtgeschichtsforschung. Zahlreiche Publikationen und Fachartikel, zuletzt: Die synchronisierte Stadt. Öffentliche Uhren und Zeitwahrnehmung, Wien 1850 bis heute (2015), Unterwegs in Wien – Kulturhistorische Streifzüge (2013), Eduard Pötzl – Großstadtbilder. Reportagen und Feuilletons, Wien um 1900 (Hg., 2012). www.stadt-forschung.at

Eintritt frei! Anmeldung oeffentlichkeitsarbeit [at] wienbibliothek [dot] at (subject: Anmeldung%20Buchpr%C3%A4sentation%20Payer) (per eMail) an die Wienbibliothek erbeten!