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Digitale Sammlungen
farbige Illustration, die einen Fiaker vor einer Holzhütte, umgeben von Wild, im Wald zeigt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Werner Michael Schwarz
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Aktuelle Schließzeiten

Vom 27. bis 29. Dezember ist keine Benützung der Handschriften und Musikhandschriften möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

Vom 2. bis 5. Jänner ist die Benützung der Handschriften und Musikhandschriften bis 15:30 Uhr möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

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Die Wienbibliothek erwirbt den Vorlass von Peter Rosei

Peter Rosei. Foto: Gabriela Brandenstein. Abdruck honorarfrei im Zusammenhang mit der Berichterstattung über den Vorlass bzw. ein Buch von Klett-Cotta, Namensnennung erforderlich

Wien, 28. Juli 2010. Die Wienbibliothek im Rathaus hat im Juli 2010 das literarische Archiv des österreichischen Schriftstellers Peter Rosei übernommen, einem vielfach ausgezeichneten Autor mit großem internationalen Renommee.

Rosei – geboren 1946 in Wien, promovierter Jurist, nach dem Studium Privatsekretär bei Ernst Fuchs, seit 1972 freier Schriftsteller – hat in vierzig Jahren ein umfangreiches Werk von Romanen, Erzählungen, Reiseprosa, Essays, poetologischen Texten und Vorträgen, von Theaterstücken, Hörspielen, Gedichten und einzelnen Übersetzungen (aus dem Italienischen und Holländischen) vorgelegt. Der Vorlass dokumentiert das literarische Schaffen Roseis in seinen wichtigsten Werken, so sind mit den Büchern "Landstriche" (1972) über "Wer war Edgar Allan?" (1977) bis hin zu "Wien Metropolis" (2005) mehr als dreißig Texte aus der Feder Roseis in Originalmanu- oder -typoskripten enthalten.

Die frühesten Dokumente – eigenhändige Gedichtentwürfe – stammen aus dem Jahr 1965. Der Bestand ermöglicht dank der zahlreichen Entwürfe, Varianten und Vorstufen, vereinzelt illustriert durch Zeichnungen und Skizzen des Autors, einen erhellenden Einblick in die Werkstatt des Schriftstellers. Die Aufzeichnungen, Gedankensplitter und tagebuchartigen Einträge aus den Notizbüchern, die aus den 1970er bis 1990er Jahren stammen, bringen einem darüber hinaus den Menschen nahe. Abgerundet wird der Bestand durch Briefe an Peter Rosei aus den letzten vierzig Jahren, wobei insbesondere die internationale Verlagskorrespondenz in bemerkenswerter Dichte die außergewöhnliche Position dokumentiert, die Rosei als Autor im deutschsprachigen Raum einnimmt.

Pressekontakt

Marcel Atze
Handschriftensammlung Wienbibliothek
Tel. +43 1 4000-84941
marcel [dot] atze [at] wienbibliothek [dot] at

Suzie Wong
Presse & Öffentlichkeitsarbeit
Tel. +43 1 4000-84926
oeffentlichkeitsarbeit [at] wienbibliothek [dot] at