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Digitale Sammlungen
beschriebenes Notizblatt von Gustav Klimt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Eva Berger
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Eingeschränkte Benützung

Von 2. bis 26. Juli und 20. bis 31. August 2018 können (Musik-)Handschriften und Nachlässe nur bis 15:30 Uhr benützt werden. Ausgenommen Donnerstage, an denen die Bestände regulär bis 18:30 Uhr eingesehen werden können.

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Rudolf Gerstner: Küchen-Recepte

Rudolf Gerstner: Küchen-Recepte, um 1900. Wienbibliothek, ZPH 1660.

Gugelhupf, Germkuchen, Gebackene Mäuse und Gulyás. Diese Rezepte offenbaren die kulinarischen Geheimnisse Österreichs. Rudolf Gerstner, Leibkoch von Kaiser Franz Josef I., hat seine Lieblingsrezepte in säuberlicher Handschrift und alphabetisch geordnet in diesem wunderbaren Kochbuch festgehalten. Die Hofküche war um die Jahrhundertwende ein gastronomischer Spitzenbetrieb. Ein riesiger Haushalt von über 2.000 Personen musste verköstigt werden, denn nicht nur der Kaiser hatte Hunger, sondern auch das Personal. Es gab drei Menue-Kategorien, wobei der Unterschied nicht in der Qualität, sondern in der Menge der Speisen lag. Die teuerste Stufe war das "Kaisermenü", nämlich das, was der Kaiser zu Mittag aß. Der reguläre Speiseplan wurde von Wiener Hausmannskost dominiert. Nach der Suppe folgte in der Regel als Hauptgang eine Fleischspeise mit Beilage, als Dessert eine Mehlspeise.

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