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beschriebenes Notizblatt von Gustav Klimt
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Fotografie von Eva Berger
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Eingeschränkte Benützung

Von 2. bis 26. Juli und 20. bis 31. August 2018 können (Musik-)Handschriften und Nachlässe nur bis 15:30 Uhr benützt werden. Ausgenommen Donnerstage, an denen die Bestände regulär bis 18:30 Uhr eingesehen werden können.

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Carl Goldmark: Skizzen zur "Königin von Saba"

Carl Goldmark: Skizzen zur "Königin von Saba" & Chor, 1868. Wienbibliothek, MHf 15405

Carl Goldmark (1830-1915) gilt als der Komponist der Ringstraßenära, und er wurde zu Lebzeiten mit Superlativen überhäuft. Der Musikkritiker Julius Korngold, Nachfolger von Eduard Hanslick, sprach sogar vom "Goldmark-Kultus". Karl Kraus bescheinigte ihm, seit Richard Wagners Tod der größte lebende Musikdramatiker zu sein. Nach Brahms' Tod wurde er gewissermaßen als der letzte Exponent des sich verlierenden spätromantischen Zeitalters angesehen, wobei die ungarische Musikwelt ihn als "Nationalkomponisten" bis heute mit größerer Aufmerksamkeit bedacht hat. Sein bekanntestes Werk ist die 1875 in der Wiener Hofoper uraufgeführte Oper "Die Königin von Saba", mit der er über Nacht berühmt wurde. Ihr opulentes Klangbild wurde damals als Gegenstück zu Hans Makarts Monumentalgemälden gesehen.

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