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Digitaler Humanismus. Transformation gestalten

Diskussion

Ort und Zeit

Montag, 20. September 2021, 18.30 Uhr
**Live Stream aus der Wienbibliothek im Rathaus**

Zur Veranstaltung

Die Diskussionsreihe „Digitaler Humanismus – Transformation gestalten“  widmet sich der Herausforderung, digitalen Technologien, die unsere Welt fundamental verändert haben, zu begegnen und eine Vorstellung von einem "guten digitalen Leben für alle" zu entwickeln. Die Reihe wird in Kooperation mit der Wiener Zeitung und der Universität für angewandte Kunst Wien organisiert.

KI und Medien
Zauberer oder Zauberlehrling?

Ist es für LeserInnen wichtig, ob Artikel von einem Menschen geschrieben oder von einem Roboter produziert wurden? Verändert Künstliche Intelligenz auch die „Bewusstseinsindustrie“ (Hans Magnus Enzensberger) und damit den Journalismus? Roboter generieren Texte, die automatisch an die Einzelinteressen und Lebenswelten der LeserInnen angepasst werden. Die kreative, handwerkliche, reflektierte und kritische Schreibarbeit der JournalistInnen verliert dadurch mehr und mehr an Bedeutung. Fake News und Desinformationen wird durch diesen Paradigmenwechsel Tür und Tor geöffnet.

WissenschaftlerInnen prophezeien das Abgleiten von großen Teilen der Bevölkerung in eine Selfie-Sucht und Social-Media-Wahn voraus, da diese Medien eine völlig neue Dimension der Selbstinszenierung ermöglichen. Eine neue „soziale Währung“ hat sich damit etabliert. Denn es zählt nur mehr was online passiert. Dahinter liegen, für die Anwender meist unbemerkt, aber meist große ökonomische- oder reine Machtinteressen.

Fakt ist. Künstliche Intelligenz digitalisiert menschliches Wissen und damit auch Medien. Ist der Mensch dabei noch Zauberer oder bereits der Zauberlehrling?

Programm

Einführung
Anita Eichinger, Direktorin der Wienbibliothek im Rathaus

Podium
Fritz Hausjell, Universität Wien, Institut für Publizistik- und Kommunikationswissenschaft
Margarete Jahrmann, Universität für angewandte Kunst, Leiterin Experimental Game Cultures, Künstlerin
Gerfried Stocker, Geschäftsführer Ars Electronica

Moderation
Walter Hämmerle, Chefredakteur Wiener Zeitung

Über die Veranstaltungsreihe

Um Vorstellungen von einem "guten digitalen Leben für alle" zu entwickeln, braucht es innovative Ideen, gesellschaftliches Engagement und vor allem ein gemeinsames Nachdenken über Transformationsprozesse und unkonventionelle Lösungen. Denn digitale Technologien und Digitalisierung haben unsere Welt verändert. In der Diskussionsreihe, die im Herbst 2020 startet, analysieren PolitikerInnen, ExpertInnen und Kreative aus verschiedenen Bereichen unterschiedliche Themen und entwerfen im gemeinsamen Diskurs Visionen und Wege für die Zukunft.

Allgemeine Informationen

Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen, die im Rahmen der Veranstaltungen entstehen, zu.

Rahmeninitiative Digitaler Humanismus: Eine gemeinsame Initiative der MD – Bereichsleitung Wissenschaft, Forschung und Wirtschaftsstandort und der MA 7 – Referat Wissenschafts- und Forschungsförderung.

 

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