Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Veranstaltungen
Mit den beiden Ausgaben des Heiltumbuches von 1502 und 1514 besitzt die Wienbibliothek im Rathaus nicht nur wertvollen Quellen zur mittelalterlichen Reliquienverehrung, sondern auch zur Wiener Stadtgeschichte.
Bartholomäuskapelle im Stephansdom
Treffpunkt: Bronzemodell Dom zu St. Stephan rechts neben dem Riesentor des Doms
1010 Wien
Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erforderlich.
Für diese Veranstaltung gibt es keinen Livestream.
Begrüßung:
Franz J. Gangelmayer
Wienbibliothek im Rathaus
Reinhard H. Gruber
Domarchivar
Im Gespräch:
Isabella Wasner-Peter
Historikerin
Christian Mertens
Wienbibliothek im Rathaus
Durch die Verehrung von Reliquien (Heiltümern oder Heiligtümern) erhoffte man, Positives für sein eigenes und das Seelenheil von verstorbenen Angehörigen erwirken zu können. In streng hierarchischen Prozessionen wurden die Reliquien von St. Stephan den Gläubigen präsentiert und in einem eigens dafür errichteten Gebäude, dem Heiltumstuhl, ausgestellt.
Die Heiltumbücher zeigen auf 255 kleinen Holzschnitten die Reliquien, die in den Prozessionen mitgeführt wurden. Fast alle dieser wertvollen Reliquiare sind mittlerweile kriegsbedingten Gold- und Edelsteinablieferungen zum Opfer gefallen. Lokalhistorisch interessant ist die ganzseitige Abbildung des gerade im Umbau befindlichen Stephansdomes und des Heiltumstuhles.
Beitragsbild:
Matthaeus Heuperger: In disem Buechl sein Alle vnnd yede Stuckh des hochwirdigen Hayltumbs der zeit In aller heyligenn Thumkirchen Sant steffan der stat Wienn in Osterreich [...]. Wienn: Winterburg, Johann, 1514. Wienbibliothek im Rathaus, A-266681 [Digitale Bibliothek]