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Digitale Sammlungen
Entwurf von Otto Wagner zum Stadtmuseum
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Julia Köstenberger
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Aktuelle Schließzeiten

Am 25. April sowie am 8., 15. und 16. Mai 2018 schließt der Lesesaal aufgrund einer Veranstaltung um 17 Uhr. (Musik-)Handschriften und Nachlässe können deswegen nur bis 17 Uhr benützt werden. Für die restlichen Bestände werden Ersatzleseplätze zur Verfügung gestellt.

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Wiener Verlagskataloge

Verlags-Catalog der Kunsthandlung des Anton Paterno in Wien. Gedruckt bei J. P. Sollinger 1832. Wienbibliothek, A-319304

Wichtige Quellen zur Geschichte des Kunst-, Musikalien- und Buchhandels sind die Verkaufskataloge der Verlage, von denen es an der Wienbibliothek eine reiche Sammlung gibt; diese konnte nun um einige seltene Exemplare aus Wien erweitert werden.

Besonders hervorzuheben ist ein Konvolut von Katalogen des Kunstladens Paterno aus den Jahren 1832 bis ca. 1878. Der Gründer der Firma, Anton Paterno, kam 1812 als Wanderhändler nach Wien, sein 1819 eröffneter Kunstladen entwickelte sich rasch zu einem dynamischen Unternehmen, das nach Anton Paternos Tod im Jahre 1836 zunächst von seiner Witwe, später von seinem Sohn Friedrich weitergeführt und 1878 von der Firma J. C. Wawra übernommen wurde.

Ebenfalls neu im Bestand der Wienbibliothek sind Verlagskataloge von A. Pichler’s Witwe (1852), der Gesellschaft für Vervielfältigende Kunst (1891-1911), des Wiener Flugtechnischen Vereines (1896) sowie des Verlags E. P. Tal (1919/20). Eine Quelle zur Bücherzensur in der Habsburgermonarchie ist der Band "Neu durchgesehenes Verzeichniss der verbothenen deutschen Bücher" von 1816.