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"Beethoven visuell. Der Künstler im Spiegel bildlicher Vorstellungswelten"

Buchpräsentation

Ort und Zeit

!!ABGESAGT!! Dienstag, 26. Mai 2020, 19:00 Uhr
Musiksammlung der Wienbibliothek (Loos-Räume)
Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien

Zur Veranstaltung

Ludwig van Beethovens musikalisches Werk begeistert Menschen bis heute. Maßgeblich für die weltweite Verehrung des bedeutenden Komponisten ist aber auch die Tatsache, dass Beethoven der Protagonist einer der wirkungsmächtigsten medialen Diskurse der Kulturgeschichte mit universeller Reichweite ist. Darstellungen Beethovens selbst und dessen, wofür er sinnbildlich stand und heute noch steht, haben wesentlich zur Konstitution und Manifestierung seines Mythos in Musik, Literatur, Film und anderen visuellen Medien beigetragen. Werner Telesko, Susana Zapke und Stefan Schmidl werfen mit Beethoven visuell ein neues Licht auf die beeindruckende "Ikonografie" des Komponisten: Beethoven in der Natur, in seiner materiellen Umwelt, aber auch in Verbindung mit dem Immateriellen bilden dabei die wichtigsten Themengebiete der bildlichen Vorstellungswelten.

"Beethoven visuell"
Werner Telesko, Susanna Zapke, Stefan Schmidl
Hollitzer Verlag
€ 70,00
252 Seiten
ISBN: 978-3-99012-790-2

Hier geht es zur Ausstellung.

Programm

Begrüßung
Thomas Aigner, Leiter der Musiksammlung

Zur Genese des Buches und zur Frage der Wirkungsmacht medialer Diskurse der Kulturgeschichte für die Konstituierung des Beethoven-Mythos
Susanne Zapke, Autorin

Zu den jeweiligen Motivkomplexen
Beethoven in der Natur, Werner Telesko
Beethoven im Interieur, Susana Zapke
Zur Immaterialität, Stefan Schmidl

Anschließend Brot & Wein

Autorenbiografien

Werner Telesko ist wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW) und Dozent für Kunstgeschichte an der Universität Wien, seit 2013 wirkliches Mitglied der ÖAW. Forschungsschwerpunkte: österreichische Kunst im 18. und 19. Jahrhundert, Barockikonografie.

Susana Zapke ist Professorin für Musikgeschichte an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK); Forschungsschwerpunkte: musikalische Mediävistik (9.-15. Jh.), intellektuelle Milieus des Fin de Siecle und der Wiener Moderne, Musikstadt Wien: Symbolpolitik und Mythomotorik.

Stefan Schmidl ist Professor für Musikgeschichte an der Musik und Kunst Privatuniversität der Stadt Wien (MUK) und wissenschaftlicher Mitarbeiter der Österreichischen Akademie der Wissenschaften (ÖAW). Forschungsschwerpunkte: Ideologie und musikalische Repräsentation, Filmmusik in Europa 1939–1945.    

Informationen

Eintritt frei! Wir freuen uns auf Ihr Kommen und bitten um Anmeldung unter oeffentlichkeitsarbeit [at] wienbibliothek [dot] at oder +43 1 4000-84926.

Mit der Teilnahme an dieser Veranstaltung stimmen Sie der Veröffentlichung von Fotos, Video- und Audioaufzeichnungen, die im Rahmen der Veranstaltungen entstehen, zu.