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Eine alte Dame hält Luftballons in der Hand und steht neben zwei Kindern und einem Hund, im Hintergrund ist das Wiener Riesenrad zu sehen
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Im Lesesaal mit:
Portraitphotographie: Herr vor  Bücherregal in einer Bibliothek
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Aktuelle Schließzeiten

Am 17. Oktober schließt der Lesesaal aufgrund einer Veranstaltung bereits um 17 Uhr. Ersatzleseplätze werden zur Verfügung gestellt.

Am 8. November ist die Wienbibliothek ganztägig geschlossen.

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Carl Goldmark: Skizzen zur "Königin von Saba"

Carl Goldmark: Skizzen zur "Königin von Saba" & Chor, 1868. Wienbibliothek, MHf 15405

Carl Goldmark (1830-1915) gilt als der Komponist der Ringstraßenära, und er wurde zu Lebzeiten mit Superlativen überhäuft. Der Musikkritiker Julius Korngold, Nachfolger von Eduard Hanslick, sprach sogar vom "Goldmark-Kultus". Karl Kraus bescheinigte ihm, seit Richard Wagners Tod der größte lebende Musikdramatiker zu sein. Nach Brahms' Tod wurde er gewissermaßen als der letzte Exponent des sich verlierenden spätromantischen Zeitalters angesehen, wobei die ungarische Musikwelt ihn als "Nationalkomponisten" bis heute mit größerer Aufmerksamkeit bedacht hat. Sein bekanntestes Werk ist die 1875 in der Wiener Hofoper uraufgeführte Oper "Die Königin von Saba", mit der er über Nacht berühmt wurde. Ihr opulentes Klangbild wurde damals als Gegenstück zu Hans Makarts Monumentalgemälden gesehen.

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