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Beschreibung und Darstellung der neuen Franzens-Brücke über den Wiener-Donaukanal

Die neue Franzens-Brücke, 1808. Wienbibliothek, D-17719

27. Februar 1799: Mitten im Winter zerstört ein Eisstoß die zweitälteste Brücke in Wien. Sie verband die Weißgerberlände (heute: 3. Wiener Stadtbezirk) mit dem damals noch weitgehend unbebauten Prater. Den Grundstein für den Nachfolgebau legte Kaiser Franz II. am 16.09.1801. Die Eröffnung der zunächst "Weißgerberbrücke" genannten Donaukanalüberquerung erfolgte am 7.11.1803 in einer äußerst turbulenten Zeit. 1804 ließ sich Napoléon in Paris zum erblichen Kaiser der Franzosen krönen. Daraufhin nahm der römisch-deutsche Kaiser Franz II. zusätzlich den Titel eines Kaisers von Österreich an. Kurz darauf war das jahrhundertealte Heilige Römische Reich Geschichte und der Wiener Kongress sollte die Landkarte Europas völlig neu definieren. Auf dieser aufwendigen Dokumentation des Brückenneubaus von 1808 wird die neue Brücke bereits nach Kaiser Franz benannt.

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