Submenu Veranstaltungen und Ausstellungen

Zur Katalogübersicht

Zur Katalogübersicht

Digitale Sammlungen
Weiter zu mehr Information. Link wird in neuem Fenster/TAB geöffnet
Wohin der Krieg führt

Blog zum ersten Weltkrieg
Weiter zum Blog

Wienbibliothek auf Ö1

Sommer-Sendereihe "Betrifft: 1914": Stimmungs-Panorama des ersten halben Kriegsjahres auf Basis von Aufzeichnungen aus der Handschriftensammlung.
Weiter zu mehr Information über die Sendereihe

Sommerschließzeit

Die Bibliothek ist von 4. bis 22. August 2014 geschlossen. Die Ausstellung ist in dieser Zeit von Mo-Fr jeweils von 9.00 bis 15.00 Uhr geöffnet.
Weiter zu mehr Information über die Veranstaltung

Newsletter abonnieren

Der Newsletter informiert Sie laufend über aktuelle Veranstaltungen, Ausstellungen und andere Angebote.
Weiter zur Information über die Fachkonferenz und Visual Library AnwenderInnentagung

Wienbibliothek auf Facebook
Sie sind in:

"Ravagiana"
Hermann Leopoldi und die neuen Medien

22. Mai 2012, 19.00 Uhr
Wienbibliothek im Rathaus, Lesesaal
Eingang Lichtenfelsgasse 2, Stg. 6 (Lift), 1. Stock

Programm

Mit Christoph Lind & Georg Traska

Hermann Leopoldis Biografie und Karriere wurde nicht nur von den politischen Katastrophen seiner Zeit, sondern auch von den massenmedialen Umwälzungen geprägt. Viele seiner Lieder spiegeln das thematisch und in ihrer musikalischen Struktur wieder. "Die schöne Adrienne hat eine Hochantenne" begeht das Radiozeitalter mit frivolen Überlegungen zum guten Empfang und "Ravagiana" beginnt einen ganzen Tag Radioberichterstattung mit dem amtlichen Wetterbericht. Sie reflektieren jenes Medium, in dem Leopoldi – der Klavierhumorist und Meister des Zwischenkriegskabaretts und -varietés – zu einem populären Star neuen Zuschnitts wurde. Der "Tonfilm" besingt den Übergang und die damit verbundenen Verluste in der Filmkultur. Die sprachlich wie musikalisch beschleunigte Schnitttechnik der Potpourris von Leopoldi und seinen genialen Textdichtern nimmt Anleihen bei den neuen Medien und ihrer Echtzeitbindung. Wie viel verdankt auch der neue Wiener "Schlager" den neuen Massenmedien? In die historische Erzählung, die großzügig aus dem bisher unveröffentlichten Nachlass schöpft, werden zahlreiche, teilweise wenig bekannte historische Aufnahmen Hermann Leopoldis eingewoben.
Mit Publikumssingen!

Eintritt frei!
Musikspende an den Verein der Freunde der Wienbibliothek erbeten.