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22. Mai 2012, 19.00 Uhr

Ravagiana: Hermann Leopoldi und die neuen Medien
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für (Musik)handschriften am 22. Mai 2012
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Am 25. Mai 1862 starb Johann Nepomuk Nestroy in Graz.
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Konferenz in Kooperation mit dem IFK
Mapping Vienna – die Kartierung der Stadt

20. bis 21. Jänner 2011
Konferenzort: Internationales Forschungszentrum Kulturwissenschaften (IFK)
Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

Seit dem 18. Jahrhundert war auch in Wien die Vermessung der urbanen Gesellschaft unübersehbar. Häuser wurden nummeriert, „Seelenkonskriptionen“ sollten darüber Auskunft geben, wie viele Personen wo wohnten. Häuserschematismen und -kataster wurden ediert, erste Adressbücher entstanden, Karten fanden zunehmende Verbreitung, das Meldewesen wurde eingeführt. Die Errichtung des zentralen Anzeigenamts (1854), eines Vorläufers des Meldeamts, das eine permanente Evidenthaltung der Bevölkerung ermöglichte, wurde eine der Grundlagen der modernen Stadtverwaltung. Mehrmalige Häusernummerierungen sollten Orientierung bringen; erst in den 1860er-Jahren wurde die Adressenbezeichnung durch die Umstellung auf Straßennamen mit Nummern in eine bis heute gültige Form gebracht. Seit 1859 erschien „Lehmann’s Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger“ als voluminöses Auskunftsorgan über die Stadt, in dem nicht nur Daten über Haushaltsvorstände und Branchen aufgeboten wurden, sondern vielerlei andere Informationen enthalten waren. Es wurde zu einer Art „Basisbuch“ einer sich rasch entwickelnden Stadt, zum Spiegel der Stadterweiterung, zum Kaleidoskop der wirtschaftlichen Prosperität und der neuen organisatorischen und technischen Erfindungen (Bankkonto, Telefon, öffentlicher Verkehr) und zum Abbild der kulturellen und sportlichen Infrastruktur in der Stadt.

Programm
Donnerstag, 20. Jänner 2011

14.00 Uhr

Begrüßung: Sylvia Mattl-Wurm, Helmut Lethen
Einleitung: Lutz Musner, Alfred Pfoser

14.30 Uhr

Anton Tantner: Aufschreibetechniken der Stadt. Von Listen und Nummern

15.30 Uhr

Andreas Weigl: Die statistische Vermessung der Stadt

16.30 Uhr

Kaffeepause

17.00 Uhr

Wolfgang Maderthaner: Wiener Zonen der Liminalität und Marginalität

18.00 Uhr

Ende

19.00 Uhr

Ausstellungseröffnung: Die Vermessung Wiens. Lehmanns Adressbücher 1859-1942.
Ort: Lesesaal der Wienbibliothek im Rathaus (Eingang Lichtenfelsgasse)

Freitag, 21. Jänner 2011

9.30 Uhr

Margarethe Szeless: Zonen der Unvermessbarkeit – Fotografische Exkursionen zu Wiens Obdachlosen

10.30 Uhr

Martina Nußbaumer: Die Kartierung des Blicks. Reiseführer und die touristische Topografie der Stadt

11.30 Uhr

Kaffeepause

12.00 Uhr

Renate Banik-Schweitzer: Wien - Kartografische Stadtrauminterpretation

14.30 Uhr

Sándor Békési: Stadtentwicklung und Verkehrswesen im Lehmann

15.30 Uhr

Kaffeepause

16.00 Uhr

Siegfried Mattl: Lokalisieren, Adressieren, Bewerben. Der Raum des Kaufmanns und die Dienste des „Lehmann“.

17.00 Uhr

Alfred Pfoser: Lehmann-online