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INTERNATIONALER FRAUENTAG
Kurzvorträge und Gespräch
Jeder ihre Ansicht. Wo bleibt die Solidarität?

8. März, 16.15 Uhr
MUSA, Wien 1., Felderstraße 6-8, (neben dem Rathaus)
1010 Wien

„Jede Gesellschaft, in der die Gewährleistung der Rechte nicht sichergestellt und die Gewaltentrennung nicht festgelegt ist, hat keine Verfassung. Die Verfassung ist nichtig, wenn die Mehrheit der Invidiuen, die die Nation ausmachen, an seiner Erstellung nicht mitgewirkt hat.” (Olympes de Gouges, Die Rechte der Frau 1791)

„Und es ist an der Zeit, dass wir frauen das ausdrucksmittel kunst benützen, um das bewusstsein aller zu beeinflussen, um unsere vorstellungen in die gesellschaftliche konstruktion der wirklichkeit einfließen zu lassen, um eine menschliche wirklichkeit zu schaffen.” (VALIE EXPORT, Woman's Art 1972)

„Cyborgs sind Geschöpfe in einer Post-Gender Welt. (…) Die Cyborg ist eine überzeugte Anhängerin von Partialität, Ironie, Intimität und Perversität. Sie ist oppositionell, utopisch und ohne jede Unschuld. Cyborgs sind nicht mehr durch die Polarität von öffentlich und privat strukturiert.” (Donna Haraway, Ein Manifest für Cyborgs 1991)

Diese drei Zitate sind entnommen aus dem von Gudrun Ankele herausgegebenen Buch „Feminismus”. Manifeste, Utopien, künstlerische Äußerungen abseits des klasisschen feministischen Kanons wurden von Ankele hier in einem Buch versammelt. Die Debatten sind unabgeschlossen.
Eva Geber, Autorin und Mitbegründerin der AUF, eine der ersten feministischen Zeitschriften seit den 1970er Jahren, stellt anhand der Titelbilder aus dem AUF-Archiv die gesellschaftlich, politisch, kulturell motivierten Themen der Auseinandersetzung vor. Mit einem Überblick über Status Quo und Zukunft des Feminismus gab die AUF im Jahr 2011 ihre Abschiedsvorstellung.
Jakob Lena Knebl betreibt humorvoll kritische Auseinandersetzung mit Normen, Stereotypen und deren Abweichungen in der Gesellschaft. In Fotografie, Installation, Performance und Modedesign dekonstruiert (und parodiert) Knebl ihre eigenen Persönlichkeit auf der Suche nach neuen Formen von Identität und deren Repräsentation.
Elke Krasny, Kulturtheoretikerin und Autorin; arbeitet zu urbanen Transformationsprozessen, Repräsentationskritik, Erinnerungspolitik und Feminismus. Jüngste Arbeit: Mapping the Everyday. Neighborhood Claims for the Future, in Zusammenarbeit mit dem Downtown Eastside Women Center, Audain Gallery Vancouver, 2011-2012

Programm
Nach zwei Vorträgen von Gudrun Ankele und Eva Geber findet ein Gespräch mit Jakob Lena Knebl, deren Arbeit in der aktuellen Ausstellung im MUSA "BEAUTY CONTEST" vertreten ist, und der Kulturtheoretikerin Elke Krasny, die sich mit Fragen von Repräsentationslogik, Gerechtigkeit, Intervention in den Kanon und unaufgelösten Ambivalenzen um die Forderungen von Frauen:Museen auseinandersetzt, statt.

Anschließend Brot & Wein

Diese Veranstaltung ist eine Kooperation des MUSA mit der Wienbibliothek im Rathaus.
u.A.w.g.
oeffentlichkeitsarbeit@wienbibliothek.at
Tel.:+43.1.4000.84926