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Koid=Woam. Das Wienerlied kennt keine Hauptsaison.
Der „politische Leopoldi“.
Eine historische Erzählung mit Livemusik und Originalaufnahmen
16. Februar 2011, 19.00 Uhr
Musiksammlung der Wienbibliothek
1., Bartensteingasse 9, 1. Stock
Programm
Begrüßung: Sylvia Mattl-Wurm
Hannes Loeschel – spielt am Harmonium und singt
Christoph Lind und Georg Traska – erzählen, lesen und singen mit
An diesem Abend wird musikalisch und historisch nach dem „politischen Leopoldi“ gefragt. Eine historische Erzählung verbindet Live-Musik, historische Einspielungen und Improvisationen unbekannter Liedtexte.
In welchen Lebensabschnitten des großen gesellschaftlichen Stimmungsbarometers und kulturellen Kommentators Hermann Leopoldi konzentrieren sich Lieder mit einem explizit politischen Gehalt? Wann und warum ergriff der Volkssänger, dessen Lieder die seltene Fähigkeit bewiesen, auf musikalisch ungemein intelligente und unterhaltsame Weise kulturellen Konsens herzustellen, eine politische pointierte Stimme?
Bisher wurde Leopoldis Lebensgeschichte als Reihe von Anekdoten eines begnadeten, leichtlebigen Musikers erzählt. Dem setzen wir auf Grundlage des Nachlasses „Hermann Leopoldi“, der gegenwärtig für die Wienbibliothek aufgearbeitet wird, eine konkretere, realistischere Erzählung entgegen. Sie ist mit Liedern verbunden, die einem weiteren Publikum wenig oder vollkommen unbekannt sind. Wenn wir auch das „Ringelspiel“ singen, dann um seiner unbekannten vierten und fünften Strophe willen …
Einlass und Abendkasse ab 18.30 Uhr
Eintritt: € 10,00
StudentInnen-Ermäßigung: € 5,00




