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Digitale Sammlungen
farbige Illustration, die einen Fiaker vor einer Holzhütte, umgeben von Wild, im Wald zeigt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Werner Michael Schwarz
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Aktuelle Schließzeiten

Vom 27. bis 29. Dezember ist keine Benützung der Handschriften und Musikhandschriften möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

Vom 2. bis 5. Jänner ist die Benützung der Handschriften und Musikhandschriften bis 15:30 Uhr möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

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Tagung Mapping Vienna - die Kartierung der Stadt

Ort und Zeit

20. Jänner 2011, 14 bis 18 Uhr, IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien
20. Jänner 2011, 19 Uhr, Wienbibliothek im Rathaus
21. Jänner 2011, 9.30 bis 17 Uhr, IFK, Reichsratsstraße 17, 1010 Wien

Zur Tagung

Seit dem 18. Jahrhundert war auch in Wien die Vermessung der urbanen Gesellschaft unübersehbar. Häuser wurden nummeriert, "Seelenkonskriptionen" sollten darüber Auskunft geben, wie viele Personen wo wohnten. Häuserschematismen und -kataster wurden ediert, erste Adressbücher entstanden, Karten fanden zunehmende Verbreitung, das Meldewesen wurde eingeführt. Die Errichtung des zentralen Anzeigenamts (1854), eines Vorläufers des Meldeamts, das eine permanente Evidenthaltung der Bevölkerung ermöglichte, wurde eine der Grundlagen der modernen Stadtverwaltung. Mehrmalige Häusernummerierungen sollten Orientierung bringen; erst in den 1860er-Jahren wurde die Adressenbezeichnung durch die Umstellung auf Straßennamen mit Nummern in eine bis heute gültige Form gebracht. Seit 1859 erschien "Lehmann’s Allgemeiner Wohnungs-Anzeiger" als voluminöses Auskunftsorgan über die Stadt, in dem nicht nur Daten über Haushaltsvorstände und Branchen aufgeboten wurden, sondern vielerlei andere Informationen enthalten waren. Es wurde zu einer Art "Basisbuch" einer sich rasch entwickelnden Stadt, zum Spiegel der Stadterweiterung, zum Kaleidoskop der wirtschaftlichen Prosperität und der neuen organisatorischen und technischen Erfindungen (Bankkonto, Telefon, öffentlicher Verkehr) und zum Abbild der kulturellen und sportlichen Infrastruktur in der Stadt.

Programm 20. Jänner 2011

  • 14 Uhr Begrüßung: Sylvia Mattl-Wurm, Helmut Lethen; Einleitung: Lutz Musner, Alfred Pfoser
  • 14.30 Uhr Anton Tantner: Aufschreibetechniken der Stadt. Von Listen und Nummern
  • 15.30 Uhr Andreas Weigl: Die statistische Vermessung der Stadt
  • 16.30 Uhr Kaffeepause
  • 17 Uhr Wolfgang Maderthaner: Wiener Zonen der Liminalität und Marginalität
  • 18 Uhr Ende
  • 19 Uhr Ausstellungseröffnung "Die Vermessung Wiens. Lehmanns Adressbücher 1859-1942" in der Wienbibliothek

Programm 21. Jänner 2011

  • 9.30 Uhr Margarethe Szeless: Zonen der Unvermessbarkeit – Fotografische Exkursionen zu Wiens Obdachlosen
  • 10.30 Uhr Martina Nußbaumer: Die Kartierung des Blicks. Reiseführer und die touristische Topografie der Stadt
  • 11.30 Uhr Kaffeepause
  • 12 Uhr Renate Banik-Schweitzer: Wien - Kartografische Stadtrauminterpretation
  • 14.30 Uhr Sándor Békési: Stadtentwicklung und Verkehrswesen im Lehmann
  • 15.30 Uhr Kaffeepause
  • 16 Uhr Siegfried Mattl: Lokalisieren, Adressieren, Bewerben. Der Raum des Kaufmanns und die Dienste des "Lehmann".
  • 17 Uhr Alfred Pfoser: Lehmann-online
  • 18 Uhr Ende