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farbige Illustration, die einen Fiaker vor einer Holzhütte, umgeben von Wild, im Wald zeigt
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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Werner Michael Schwarz
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Aktuelle Schließzeiten

Vom 27. bis 29. Dezember ist keine Benützung der Handschriften und Musikhandschriften möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

Vom 2. bis 5. Jänner ist die Benützung der Handschriften und Musikhandschriften bis 15:30 Uhr möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

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Tagung Carl Goldmark. Werk, Leben, kulturelles Umfeld und Rezeptionsgeschichte

Visitenkarte von Carl Goldmark mit eigenhändiger Unterschrift. Wienbibliothek, Handschriftensammlung, H.I.N.-112132

Ort und Zeit

27. bis 29. November 2014
Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, Festsaal, Seilerstätte 26, 1010 Wien

Zur Tagung

Das Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der Österreichischen Akademie der Wissenschaften lädt zu einer internationalen Konferenz über Leben, Werk und Nachwirken des österreichischen Komponisten Carl Goldmark nach Wien.

Am 2. Januar 2015 jährt sich zum 100. Mal der Todestag des alt-österreichischen Komponisten Carl Goldmark. Aus diesem Anlass veranstaltet das Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte in Kooperation mit der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, der Wienbibliothek im Rathaus und der Gemeinde Deutschkreutz eine großteils von der Gemeinde Wien finanzierte internationale Konferenz über Leben, Werk und Nachwirkung des Komponisten.

Programm

Donnerstag, 27.11.2014

14:00 Eröffnung der Konferenz

  • Kurze Einführung durch Peter Stachel (Wien)
  • Begrüßung durch die gastgebende Universität für Musik und darstellende Kunst Wien
  • Begrüßung durch Michael Rössner (Direktor des Instituts für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte der ÖAW)
  • Peter Stachel (Wien) „Für Freund und Feind ist er nicht sowohl zum Musiker wie als Jude geboren“. Annäherungen an Carl Goldmark
  • David Brodbeck (Irvine, California) Viennese Antisemitism and Goldmark's „Innermost Self“
  • Daniel Katz (Düsseldorf) Beispiele jüdischer Identität in der klassischen Musik
  • Moderation: Christian Glanz (Institut für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)

17:00 Podiumsdiskussion

  • (Wie) Kann Carl Goldmark heute gespielt werden?
  • Gernot Gruber (Musikwissenschaftler, Wien)
  • Primavera Driessen-Gruber (Orpheus Trust, Wien)
  • Thomas Albertus Irnberger (Violinist)
  • Peter P. Pachl (Künstlerischer Leiter pianopianissimo-musiktheater, Berlin)
  • Moderation: Johannes Leopold Mayer (ORF, Wien)

19:00: Konzert mit Kompositionen Carl Goldmarks

Freitag, 28.11.2014

  • 9:30 Thomas Aigner (Wienbibliothek) Carl Goldmarks Werdegang und familiäres Umfeld
  • Adalbert Putz (Deutschkreutz) Carl Goldmark und der „sechste Erdteil“ Moderation: Anita Mayer-Hirzberger (Institut für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik, Universität für Musik und darstellende Kunst Wien)
  • 11:30 Dieter Hecht (Wien) Blühende Gärten und revolutionäre Garden – Jugendreminiszenzen Carl Goldmarks
  • Johann Hofer (Oberpullendorf) Carl Goldmark: Leben und Werk im Spiegel der Presse

Moderation: Elisabeth Großegger (Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, ÖAW, Wien)

  • 15:00 Anil Bhatti (New Delhi) Shakuntalas Nachleben im 19. und 20. Jahrhundert mit einem Hinweis auf Goldmarks Werk. Kulturhistorische Anmerkungen
  • Konrad Melchers (Berlin) Karl Goldmarks Oper "Die Königin von Saba", eine jüdische Interpretation der Legende Moderation: Tatjana Markovic (Institut für kunst- und musik-historische Forschungen, Abteilung für Musikforschung, ÖAW, Wien)
  • 17:00 Carolin Bahr (Freiburg) / Angelika Silberbauer (Wien) Ein langer Weg. Untersuchungen zur Vor- und Uraufführungsgeschichte der „Königin von Saba“
  • Balázs Mikusi (Budapest) "Die Oper unseres Landsmanns wird eine Repertoire-Oper des Nationaltheaters werden": Die ungarische Rezeption von Carl Goldmarks „Die Königin von Saba“

Moderation: Stefan Schmidl (Institut für kunst- und musikhistorische Forschungen, Abteilung für Musikforschung, ÖAW, Wien)
Anschließend: Führung durch die Musiksammlung der Wienbibliothek im Rathaus

Samstag, 29.11.2014

  • 9:30 Cornelia Szabó-Knotik (Wien) Multi-Identität versus Exotismus: Carl Goldmarks Ort im Kreis der musikalischen Eliten Wiens
  • Golan Gur (Cambridge) Karl Goldmark und das Phänomen der jüdischen Wagnerianer
  • Fritz Trümpi (Wien) "Die Königin von Saba" im Austrofaschismus: Die politische Umgebung der Premiere von 1936

Moderation: Carmen Ottner (Österreichische Gesellschaft für Musik, Wien)

  • 13:30 Abfahrt nach Deutschkreutz
  • Carl Goldmark Gedenkhaus, Hauptstraße 54,7301 Deutschkreutz. Treffpunkt vor dem Kursalon, Johannesgasse 33
  • 15.00 Adalbert Putz Führung: Spuren der jüdischen Gemeinde in Deutschkreutz
  • 16:00 Martin Czernin (Burgenländisch. Landesmuseum) Vorstellung Carl Goldmark-Museum und anschl. Besichtigung vor Ort
  • 16:30 Festvortrag Christian Glanz (Wien) Leben und Komponieren im Kontext kakanischer Mehrfachidentitäten

Eine Kooperation der Österreichische Akademie der Wissenschaften, Institut für Kulturwissenschaften und Theatergeschichte, der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Institut für Analyse, Theorie und Geschichte der Musik und der Wienbibliothek im Rathaus.