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Digitale Sammlungen
farbige Illustration, die einen Fiaker vor einer Holzhütte, umgeben von Wild, im Wald zeigt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Werner Michael Schwarz
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Aktuelle Schließzeiten

Vom 27. bis 29. Dezember ist keine Benützung der Handschriften und Musikhandschriften möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

Vom 2. bis 5. Jänner ist die Benützung der Handschriften und Musikhandschriften bis 15:30 Uhr möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

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Der Opernkomponist Carl Goldmark

Begleitveranstaltung zur Ausstellung "Der Makart der Musik. Carl Goldmark, Paradekomponist der Ringstraßenzeit"

Ort und Zeit

26. November 2015, 19 Uhr
Musiksammlung der Wienbibliothek, Loos-Räume
Bartensteingasse 9, 1. Stock, 1010 Wien

Programm

  • Begrüßung: Sylvia Mattl-Wurm, Direktorin der Wienbibliothek
  • Durch den Abend führt Thomas Aigner, Leiter der Musiksammlung der Wienbibliothek
  • MusikerInnen: Christina-Maria Fercher, Sopran, Eyrun Gunnarsdottir, Mezzosopran, Jin Hun Lee, Hanzhong Tang, Tenor (Studierende der Opernklasse an der Musik und Kunst Privatuniversität Wien MUK), Niels Muus/Wolfgang Dosch
  • Anschließend Brot & Wein

Die 100. Wiederkehr des Todestages von Carl Goldmark am 2. Jänner dieses Jahres hat eine erfreuliche Begegnung mit Proben seines Klavier-, Kammermusik- und Liedschaffens in Gang gesetzt. Die Opern Goldmarks waren, von einigen Aufführungen seiner "Königin von Saba" im Ausland abgesehen, von dieser Renaissance jedoch ausgenommen. Immerhin wurden fünf seiner insgesamt sechs vollendeten Bühnenwerke an der Wiener Hofoper uraufgeführt und die daraus fließenden Tantiemen sicherten ihm einen geregelten Lebensunterhalt.

Mit einiger Berechtigung stellt die Finissage der Goldmark-Ausstellung "Der Makart der Musik" daher das Opernschaffen des Komponisten in den Vordergrund. Nicht fehlen darf dabei natürlich die berühmte Tenor-Arie "Magische Töne" aus der "Königin von Saba", die auf dem im dreifachen Piano gehauchten hohen C endet. Daneben kommen aber auch einige der weniger bekannten Schwesterwerke zu Ehren: der im Banne Richard Wagners stehende "Merlin", der von Gustav Mahler verschmähte "Götz von Berlichingen" und die Shakespeare-Vertonung "Ein Wintermärchen". Zwei deklamatorische Lieder runden das Programm ab.