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Digitale Sammlungen
farbige Illustration, die einen Fiaker vor einer Holzhütte, umgeben von Wild, im Wald zeigt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Werner Michael Schwarz
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Aktuelle Schließzeiten

Vom 27. bis 29. Dezember ist keine Benützung der Handschriften und Musikhandschriften möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

Vom 2. bis 5. Jänner ist die Benützung der Handschriften und Musikhandschriften bis 15:30 Uhr möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

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Musikwissenschaftliche Soiree: Neues zu Strauss & Lanner

Johann Strauss: Rathhaus-Ball-Tänze. Wienbibliothek, Musiksammlung, M-19360/428

Ort und Zeit

30. Oktober 2014, 19 Uhr
Loos-Räume der Wienbibliothek, Bartensteingasse 9/1. Stock, 1010 Wien

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Mit der Erarbeitung der 9. Lieferung des "Strauss-Elementar-Verzeichnisses" (SEV), die Opera 401 bis 450 erfassend, wird einer der interessantesten Abschnitte im Leben und Schaffen von Johann Strauss (Sohn) behandelt. Der Zeitraum reicht von 1882 bis 1893. Lili Strauss verlässt ihren Gatten; Adele tritt an dessen Seite. Der ehrgeizige Ausflug ins Opernfach scheitert und Strauss komponiert wieder Operetten. Der Verlagswechsel von Cranz (Hamburg) zu Simrock (Berlin) und wieder zurück birgt Vor- und Nachteile. Es entstehen Kompositionen, die zu Strauss' besten zählen: Der Zigeunerbaron, Frühlingsstimmen-Walzer, Kaiser-Walzer, Csárdás aus Ritter Pásmán, Neue Pizzicato-Polka. Zahlreiche und sensationelle Quellen lassen nicht nur die Werke gut dokumentieren, sondern bezeugen darüber hinaus eine vielfältige Rezeption.

Auch abseits der Arbeit am SEV gibt es überraschende Forschungsergebnisse zu Strauss und Lanner zu berichten. Neue Rechercheinstrumente haben Dokumente zutage gefördert, die ein deutlich früheres Datum für das Debüt von Joseph Lanner belegen als das bisher verbürgte. Rechtzeitig zum 150-jährigen Jubiläum der Uraufführung des Persischen Marsches von Johann Strauss (Sohn) konnte weiters die Herkunft des "persischen" Themas, das dem Trio des Werks zugrunde liegt, geklärt werden.

Programm

  • Begrüßung: Sylvia Mattl-Wurm, Direktorin der Wienbibliothek; Eduard Strauss, Obmann des Wiener Instituts für Strauss-Forschung
  • Thomas Aigner, Leiter der Musiksammlung: Joseph Lanners Karrierestart
  • Thomas Aigner: Ein aserbaidschanischer Tanz wird persische Nationalhymne – dank Johann Strauss
  • Norbert Rubey, Musiksammlung: Johann Strauss (Sohn). Die Opera 401 bis 450 – eine neue Schaffensperiode in einem neuen Lebensabschnitt
  • Musik: Die Neuen Wiener Concert Schrammeln (Peter Uhler, Violine; Nikolai Tunkowitsch, Violine; Helmut Stippich, Chromatische Knopfharmonika; Peter Havlicek, Kontragitarre)
  • Anschließend Brot & Wein

Eintritt frei!