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Digitale Sammlungen
farbige Illustration, die einen Fiaker vor einer Holzhütte, umgeben von Wild, im Wald zeigt
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Wien Geschichte Wiki

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Im Lesesaal mit:
Fotografie von Werner Michael Schwarz
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Aktuelle Schließzeiten

Vom 27. bis 29. Dezember ist keine Benützung der Handschriften und Musikhandschriften möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

Vom 2. bis 5. Jänner ist die Benützung der Handschriften und Musikhandschriften bis 15:30 Uhr möglich. Alle übrigen Bestände sind bis zum regulären Leseschluss benutzbar.

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Home Movie Day 2010

Ort und Zeit

16. Oktober 2010, 11 bis 22 Uhr
Programm jeweils um 13, 15 und 17 Uhr
Filmevorführung ab 19 Uhr
Wienbibliothek im Rathaus
Eingang Lichtenfelsgasse 2, Stiege 6 (Lift), 1. Stock, 1010 Wien

Programm

Mit dem Aufkommen der Schmalfilm-Formate in den frühen 1920er Jahren etablierte sich der Amateurfilm als bedeutendes Zeitdokument und als eigenständige kulturelle Praxis. Doch mit der fortschreitenden Digitalisierung der Bilder verschwinden Filmformate wie Super-8, 9.5mm oder 16mm zunehmend aus dem öffentlichen Bewusstsein; die Abspielgeräte werden obsolet, und die Filmrollen sind oft von Zersetzung bedroht.
Am 16. Oktober laden das Österreichische Filmmuseum und die Wienbibliothek im Rathaus anlässlich des 9. Internationalen Home Movie Day dazu ein, eigene (Familien-)Filme, sowie gefundenes oder geerbtes Amateurfilmmaterial mitzubringen, inspizieren und projizieren zu lassen.

Ab 11 Uhr vormittags können mitgebrachte Filme, aber auch Apparate von MitarbeiterInnen des Filmmuseums entgegengenommen und befundet werden. Darüber hinaus gibt es um 13.00, 15.00 und 17.00 Uhr Uhr die Gelegenheit über Vorträge und Screenings Einblicke in Filmtechnik, Amateurfilmgeschichte und archivarische Methoden zu gewinnen. Ab 19:00 Uhr werden im Lesesaal der Wienbibliothek bereits gesichertes Amateurfilmmaterial sowie eine Auswahl der mitgebrachten Filme in Projektion vorgeführt.

Je nach Andrang kann es zu Wartezeiten kommen und wir bitten Sie um Verständnis, dass nicht jeder mitgebrachte Film vorgeführt werden kann!

Technische Details

Wir möchten Sie darauf hinweisen, dass es ausschließlich um Filmmaterialien geht und nicht um Videos oder DVDs!
Die gängigsten Filmformate für den Privatgebrauch waren:

  • 9.5mm (ab den 1920er Jahren) - Leicht zu erkennen an der zentralen Perforationslöchern in der Mitte des Filmstreifens. Nach dem Namen des Herstellers regional auch Pathé Baby oder Pathex genannt. Häufig finden sich diese Namen noch auf den kleinen schwarzen Metalldosen auf in denen die Filme seit Jahren lagern.
  • 16mm (ab den 1920er Jahren) - Von Kodak auf dem Markt eingeführt, verfügt wahlweise über beidseitige oder einseitige Perforationen am Filmrand. Anstelle der zweiten Perforation weisen einseitig perforierte Filme häufig eine Tonspur auf. Seit der Entwicklung von Farbmaterialien sowohl als Schwarz-Weiß und Farbmaterialien existent.
  • 8mm / Super-8 (1930er/1960er Jahre) - Die 8mm-Formate sind die in Europa am häufigsten überlieferten Home-Movie-Materialien. Am deutlichsten zu Unterscheiden sind die in ihrer Filmbreite identischen Materialien an den verschiednen Perforationen des Filmrandes. Bei 8mm Film entsprechen diese in der Größe dem des 16mm Filmes. Super-8 verfügt über verkleinerte Perforationslöcher, aus der daraus resultierenden Materialersparnis aber über ein größeres Bildfenster. Farb- und Schwarz-Weiß Materialien beider Formate sind im Privatfilm sehr verbreitet.

Häufig finden sich in Privathaushalten auch Kauffilme für den Heimkino-Gebrauch – also Spielfilme, Trick- und Dokumentarfilme. Das Filmmuseum und die Wienbibliothek interessieren sich auch für dieses Materialen. Sollten Sie Filmmaterial in andren Formaten zuhause auffinden, handelt es sich mit größter Sicherheit um 35mm-Kinofilm. Da dieses in weitaus höherem Maße von Zersetzung bedroht ist ersuchen wir Sie, in diesem Falle direkt mit dem Österreichischen Filmmuseum Kontalt aufzunehmen.

Kooperation

Der Wiener Home Movie Day ist eine Kooperation des Österreichischen Filmmuseums, des Ludwig Boltzmann Institut für Geschichte und Gesellschaft und der Wienbibliothek im Rathaus. Mit freundlicher Unterstützung des Österreichischen Museums für Volkskunde. Eine Veranstaltung im Rahmen von Film.Stadt.Wien, einem vom WWTF im Rahmen des Wiener Impulsprogramms für Geistes-, Sozial- und Kulturwissenschaften geförderten Projekt.

In Kooperation mit dem Österreichisches Museum für Volkskunde ist es möglich, auch nach dem Home Movie Day Filmmaterial zur Langzeitsicherung zu deponieren. Filme können während der Öffnungszeiten des Museums abgegeben werden.