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Stiftung und Fonds
Kamilla und Wolfgang Waniek-Stiftung
Die Kamilla und Wolfgang Waniek-Stiftung ist der Herausgabe von Druckwerken, in denen Handschriften, die sich in der Wienbibliothek befinden, veröffentlicht werden, gewidmet. Die Verwaltung der Stiftung liegt bei der Wienbibliothek. In den letzten Jahren wurden mehrfach Druckwerke der Handschriftensammlung aus dieser Stiftung finanziert, so zum Beispiel „Schreib. Nein schreib nicht. Der Briefwechsel Marlene Dietrich und Friedrich Torberg. 1946–1979. Hrsg. von Marcel Atze, Wien Synema Verlag 2008.
Wolfgang Waniek, 1878 in Lipnik bei Biala (Galizien) geboren, ist am 27. März 1950 in Wien gestorben. Er war als Verwaltungsjurist in Wien tätig und wurde als Ministerialrat pensioniert. Teilnachlässe Wanieks werden in der Handschriftensammlung sowie in der Druckschriftensammlung der Wienbibliothek verwahrt.
Hans Otto Voigt-Hadrigan-Fonds
Der Hans Otto Voigt–Hadrigan - Fonds ist der Förderung und Pflege der Aufarbeitung der Werke des Komponisten Hans Otto Voigt-Hadrigan sowie von Forschungen zur Musik und zur musikalischen Umwelt Voigt-Hadrigans, d. h. der Aufarbeitung von Beständen der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts in der Wienbibliothek, gewidmet.
Hans Otto Voigt-Hadrigan, 1893 in St. Gallen geboren, absolvierte seine musikalische Ausbildung in Berlin bei Engelbert Humperdinck und in Wien bei Franz Schmidt. Anschließend arbeitete er als Korrepetitor an der Wiener Musikakademie und spielte in Kammerensembles und im Rundfunk. Als Musikschriftsteller berichtete er für Schweizer Zeitungen über das Wiener Musikleben und engagierte sich für die in den zwanziger Jahren geplante Musikergewerkschaft und eine Dirigentenunion. Als Musikorganisator transferierte er 1920 die Wiener Musikfestspiele für einen Monat lang in die Schweiz, was ihm von den offiziellen Stellen beider Länder große Anerkennung einbrachte. Hans Otto Voigt-Hadrigan war auch als Komponist tätig: den schöpferischen Höhepunkt seines kompositorischen Werkes bildete die Oper "Totenlicht", die 1937 von der Frankfurter Oper zur Uraufführung angenommen wurde. Voigt-Hadrigan verstarb während der Vorbereitungen am 8. Jänner 1938. Seinen musikalischen Nachlass vermachte Hans Otto Voigt-Hadrigan der Musiksammlung der Wienbibliothek, gleichzeitig widmete er der Wienbibliothek einen Geldbetrag, eine Stiftung, die in einen Fonds umgewandelt wurde, dessen Verwaltung bei der Wienbibliothek liegt.




