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Marcel Prawy: Neues aus dem Nachlass
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Louis Treumann (1872–1943) als Graf Danilo in „Die lustige Witwe“
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Bestände

Die Bestände der Dokumentation umfassen neben dem Zeitungsindex und der Chronik, das Tagblatt-Archiv, die Wurzbach-Dokumentation und den Portheim-Katalog.

Zeitungsindex und Chronik

Die Zeitungsdokumentation wertet die wichtigsten Wiener Zeitungen aus. Aufgenommen werden Wien betreffende Meldungen und Artikel über kulturelle, soziale, kommunale und politische Ereignisse sowie Berichte über Persönlichkeiten, die im Blickpunkt der Öffentlichkeit stehen. Die seit 1923 angelegte Chronik der Stadt Wien dokumentiert die wichtigsten geschichtlichen und kulturellen Ereignisse der Stadt.
Liste der ausgewerteten Zeitungen

Tagblatt-Archiv

Das Tagblatt-Archiv wurde 2002 von der Wiener Arbeiterkammer an die Wienbibliothek übertragen. Es enthält Zeitungsausschnitte aus zahlreichen in- und ausländischen Zeitungen bis in das Jahr 2000. Den zentralen Teil des Archivs bildet die mehr als 60.000 Mappen umfassende Sammlung an biographischen Unterlagen, die alphabetisch geordnet sind (Personenmappen). In so genannten Länder- und Sachmappen finden Sie darüber hinaus thematisch sortierte Zeitungsausschnitte.

Wurzbach-Dokumentation

Eine der wichtigsten Zeitungsauschnitts-Sammlungen ist die von Constantin von Wurzbach, der als Bibliothekar in Wien lebte und von 1856 bis 1891 das Biographische Lexikon des Kaiserthums Österreich in sechzig Bänden herausgab. Er legte eine Dokumentation über bedeutende Persönlichkeiten der Habsburgermonarchie an. Diese Sammlung an Zeitungsausschnitten biographischen Inhalts ist heute in 1.453 Kartons alphabetisch geordnet zugänglich.

Portheim-Katalog

Der sogenannte Portheim-Katalog ist ein Teil des Lebenswerkes Max von Portheims (1857-1937), der seinerzeit als der bekannteste österreichische Geschichtsforscher galt. Portheim war Privatgelehrter, Sammler und Bibliophiler, der Literatur und Quellen zur zweiten Hälfte des achtzehnten Jahrhunderts sammelte. Er erarbeitete als Zusatz und Teil des Bücherverzeichnisses jenen Zettelkatalog, der sich heute unter der Bezeichnung Portheim-Katalog in der Bibliothek befindet. Dieser Katalog stellt eine höchst wertvolle Quelle zum Studium der theresianisch-josephinisch-leopoldinischen Epoche dar.
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