Objekt des Monats Februar 2011
Wintersports in Austria, um 1955
Österreichische Verkehrswerbung Wien, Grafik von Paul Aigner
Wintersports in Austria
Grafik: Paul Aigner (signiert: „Aigner“)
Ort, Drucker: Wien, Brüder Rosenbaum
Erscheinungsjahr: 1951
Auftraggeberin: Österreichische Verkehrswerbung Wien
Maße: 95 x 63 cm
Exemplar: Wienbibliothek Plakatsammlung P 226985
Strahlendes Lächeln, volle, schöne, rote Lippen, die Hand im gelben Fäustling liegt an der Stirn, um die Augen vor der Sonne zu schützen, der Blick ist Richtung Gipfel erhoben, eine Frau im dottergelben Schianzug dominiert die Komposition dieses Winterfremdenverkehrsplakats. Im Dreieck des gebeugten Arms ist eine Gondel zu sehen, die vermutlich bergwärts fährt, und in der Kabine dürfen entsprechend den Schipaaren zwei Schifahrer vermutet werden, die dem nahen Glück der Talfahrt entgegensehen. Im Fenster ist eine Frau mit roter Haube zu sehen. Im Hintergrund liegt die verschneite Bergwelt, der Winter hat gerade Hochsaison. All das vermittelt, worauf man sich bei "Wintersports in Austria" freuen darf: Sonne, Schnee und gute Laune. Das Plakat erschien auch in französischer Sprache.
Im Zuge der Auswahl des Plakats stießen wir auf ein zweites, nahezu identes Plakat, bei dem lediglich der Schriftzug und die Bergwelt im Hintergrund ausgetauscht wurden. Dieses Plakat wurde nach den zur Verfügung stehenden Quellen etwas später verwendet und wirbt für den Stubnerkogel, dessen Gondelbahn und für Bad Gastein. Zu sehen ist dieselbe Frau vor derselben Gondel, die auch hier berg- oder talwärts fährt. Es sind dieselben zwei Paar Schi und im Inneren derselbe Fahrgast zu sehen. Lediglich die Berglandschaft ist verändert, und es darf vermutet werden, dass es sich bei der hier gezeigten Bergen tatsächlich um jene des Gasteinertals und der Umgebung handelt.
Stubnerkogel Gondelbahn Bad Gastein ein Erlebnis
Grafik: Paul Aigner (signiert: „Aigner“)
Ort, Drucker: Zell <See>, Franz Sochor
Erscheinungsjahr: 1952
Maße: 83 x 57 cm
Exemplar: Wienbibliothek Plakatsammlung P 105183
Paul Aigner (1905-1984) avancierte in den fünfziger Jahren zu einem der gefragtesten Pin-up-Plakatmaler Österreichs. Seine Frauen sind auf zahlreichen Plakaten zu bewundern. Er entwarf etliche Filmplakate, aber auch Wirtschaftswerbeplakate etwa für Palmers, Sinalco und Kajak-Bademode. Dabei machte es keinen Unterschied, ob Wäsche oder Odol beworben werden sollte, seine Frauen sind immer von strahlender Schönheit. Paul Aigner gestaltete einige Jahre hindurch Entwürfe für Winterplakate der Österreichischen Fremdenverkehrswerbung. In der Plakatsammlung der Wienbibliothek sind derzeit über 150 Plakate aus dem Werk Aigners verzeichnet.
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November 2010: Über die lange Tradition des Stammbuchschreibens
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Februar 2010: Die II. Internationale Flugwoche vom 15. bis 22. Juni 1913 in Wien-Aspern
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August 2009: Werbeplakat Wispo Lastex Badeanzüge
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Jänner 2009: Notenhandschriften Ferdinand Raimunds






